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Vorstände und Präsident: Klaus Knörr (Mitte) mit Lebensgefährtin Margrit Kirst, sein Nachfolger Peter Harwalik (l.) mit Lebensgefährtin Reinhilde Meier, Bayerns Sparkassen-Präsident Ulrich Netzer (r.) und Vors tandsmitglied Frank Opitz (3.v.r) mit Ehefrau Iris. 

Vorstand

Großes Aufgebot für den scheidenden Sparkassen-Chef

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33 Jahre lang war Klaus Knörr (66) in führender Verantwortung bei der Sparkasse Fürstenfeldbruck, davon 25 Jahre im Vorstand. 

Fürstenfeldbruck – Die letzten 17 Jahre seines Berufslebens leitete er als Vorstandsvorsitzender die Geschicke des Geldinstituts. Am Freitag wurde das „Gesicht der Brucker Sparkasse“ im Veranstaltungsforum von 200 Gästen feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Die ganze berufliche Vita Knörrs, von seiner Lehre bei der Sparkasse in Pegnitz bis hin zum Vorstandsvorsitzenden in Bruck, ließ Thomas Karmasin in seiner Laudatio Revue passieren. In seiner Zeit an der Spitze habe Knörr das Eigenkapital der Brucker Sparkasse fast verzweieinhalbfacht, sagte der Landrat und Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse. Bei Erfolgen sei nie er im Rampenlicht gestanden, sondern immer die Sparkasse. Unangenehme Entscheidungen habe er aber stets gerechtfertigt, erinnerte Karmasin zum Beispiel an die Schließung von Geschäftsstellen.

Karmasin bedauerte das Scheitern der Fusion mit den Sparkassen Dachau und Landsberg. „Es hätte deinem Wirken die Krone aufgesetzt“, sagte er zu Knörr. „Aber du kannst auch so erhobenen Hauptes, wenn auch ungekrönt, die Sparkasse verlassen.“ Knörrs authentische, bescheidene Art werde allen fehlen.

Der Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, Ulrich Netzer, sagte, Knörr habe sich in den teils schwierigen Jahren stärkend für die Sparkasse eingesetzt. „Sie haben sich wacker geschlagen und waren in den Jahren für uns ein starker Gegner“, sagte die Personalratsvorsitzende Irmgard Lippold. „Wir konnten uns auch nach schwierigen Gesprächen immer in die Augen schauen.“

Der neue Vorstandsvorsitzende Peter Harwalik sagte, er bewundere an Knörr, mit welcher Geradlinigkeit und Konsequenz er auch unpopuläre und unangenehme Themen aufgegriffen und weiter verfolgt habe. „Das macht nicht jeder so.“

Als Knörr schließlich selbst das Wort ergriff, zitierte er zunächst eine Zeile aus einem Lied von Reinhard Mey: „Es ist Zeit für mich zu gehen, was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette und ein Glas im Stehen.“ Er nahm sich dann aber doch Zeit, seinen vielen Wegbegleitern ausführlich zu danken. Es sei ihm eine Ehre gewesen, „diesem Haus in erster Verantwortung dienen zu dürfen.“

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