Prozess um Messerattacke von Chemnitz: Urteil ist gefallen

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Gina MerklSprecherin der Grünen Jugendim Landkreis.

Fürstenfeldbruck

Grüne Jugend steht hinter Wahlrecht ab 16 Jahren

Sollen Jugendliche schon ab 16 Jahren wählen? Diese Frage diskutierte die Grüne Jugend im Landkreis mit der Landtagsabgeordneten Eva Lettenbauer.

Fürstenfeldbruck  „Politische Mitsprache ist ein Recht und kein Geschenk, das bei gutem Willen verteilt wird“, erklärt die jugendpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen. Jugendliche seien im politischen Entscheidungsprozess unterrepräsentiert, obwohl dieser ihre Zukunft beeinflusse. „Gerade im Bezug auf die Klimadebatte wird deutlich, dass Jugendliche die Konsequenzen der heutigen Politik am stärksten zu spüren bekommen“, ergänzt Grüne-Jugend-Sprecher Stefan Krebs.

Lettenbauer fordert, dass junge Menschen ab 16 Jahre schon bei der Kommunalwahl 2020 in Bayern abstimmen können. „Ich will, dass Politik für alle greifbar und Mitentscheidung möglich ist.“ Das gelte auch für Landtagswahlen. Zudem fordert sie mehr politische Bildung in und außerhalb der Schule. „Wer schon in jungen Jahren in der Schule intensiver als heute und mit der Aussicht auf das baldige Teilnehmen an einer Wahl über das Parteiensystem und politische Entscheidungsprozesse diskutiert, lernt den Wert der Demokratie früh kennen und bleibt als Wählerin und Wähler aktiv“, so Lettenbauer.

Gina Merkl, Sprecherin der Grünen Jugend im Kreis wehrt sich gegen den Pauschalvorwurf, die Jugend sei unpolitisch. „Wenn man sich gegenwärtige Bewegungen wie Fridays for Future anschaut, wird klar, wie viel Energie und politischer Gestaltungswillen bereits vor dem 18. Lebensjahr bei jungen Menschen vorhanden ist.“ Demokratie lebe von Teilhabe, das Alter der Staatsbürger sollte kein Einschränkungsfaktor sein. Denn bereits vor dem 18. Lebensjahr würden junge Menschen auch andere persönliche und gesellschaftliche Verpflichtungen wahrnehmen. „Es ist an der Zeit, jungen Menschen mehr Mündigkeit zuzusprechen.“

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