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Beim großen Brottest: Prüfer Manfred Stiefel und Bäcker-Obermeister Werner Nau. 

In Bruck

Gute Ergebnisse bei der Brotprüfung

 Sechs Bäckerein aus dem Landkreis haben an der diesjährigen Brotprüfung teilgenommen. 94,3 Prozent der Brote wurden mit sehr gut oder gut bewertet.

Fürstenfeldbruck – „Wir veranstalten diese öffentliche Prüfung, um den Kunden zu zeigen, dass die Handwerksbetriebe anders und besser sind als die Industriebäckereien“, sagt Werner Nau, Obermeister der Brucker Bäcker-Innung. Qualität brauche Zeit und Regionalität. Sie habe daher ihren Preis. Allerdings sichere das auch Arbeitsplätze in der Region und das komme wiederum allen zu Gute. Nau: „Das Leben ist zu kurz, um schlechtes Brot zu essen.“

Zu den Prüfkriterien zählen unter anderem Form und Aussehen, Oberfläche, Kruste, aber auch Geschmack und Geruch. Wie Prüfer Manfred Stiefel vom Deutschen Brotinstitut Weinheim erklärt, ist die Kruste besonders wichtig. Denn sie ist für die Frischhaltung verantwortlich, sie hält die Feuchtigkeit im Brot.

Der Obermeister hält die Prüfung auch deshalb für wichtig, weil sie den Betrieben bei der ständigen Qualitätsverbesserung helfe und als Verkaufsargument diene. Wer mit gut oder sehr gut bewertet wurde, erhält Urkunden. Wenn ein Brot dreimal sehr gut erhielt, gibt es zusätzlich eine Gold-Urkunde.

Der öffentlichen Prüfung in der Fürstenfeldbrucker Sparkasse – Verbraucher konnten die verschiedenen Brote auch für sich persönlich testen – stellten sich Willi Bücherl und Max Wimmer aus Bruck, Wener Nau aus Grunertshofen, Xaver Rackl aus Olching, Uli Drexler aus Jesenwang und Brigitte Schmid aus Germering.

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