Weinfest in Fürstenfeld

Gute Tropfen genießen und drüber reden

Mit Köstlichkeiten von der Südlichen Weinstraße lockt die Heimatgilde in den Stadtsaalhof in Fürstenfeld. Beim Brucker Weinfest präsentieren Winzer aus der Pfalz ihre edlen Tropfen – und haben auch einiges darüber zu erzählen.

Fürstenfeldbruck – Das Geheimnis liegt im Boden. Ein Gemisch aus Löß und Lehm, auf dem die Reben der Familie Oberhofer gedeihen, geben ihrem Burgunder seinen kräftigen Charakter. „Aber auch das kühle Klima beeinflusst den Wein“, sagt Thomas Oberhofer. „Weißweine werden in Deutschland frischer, fruchtiger und säurebetonter.“

Seit einem Vierteljahrhundert erfreut das Weingut Oberhofer auch die Besucher des Brucker Weinfestes mit den Früchten seiner Arbeit. „Meine Familie gehört praktisch zu den Gründungsmitgliedern des Weinfestes“, erzählt der 25-jährige Jungwinzer. „Ich freue mich sehr, diese Tradition fortzuführen.“

Zusammen mit neun anderen Winzern von der Südlichen Weinstraße, schenkt er im Stadtsaalhof in Fürstenfeld in diesen Tagen edle Tropfen aus und beantwortet bereitwillig Fragen zu Reb- und Weinsorten und zur Herstellung ihrer Weine. Premiumweine reifen bis zu fünf Jahre im Holzfass, erfahren die Kunden.

Und sie bekommen auch Tipps zum passenden Essen. „Leberknödel, Bratwurst oder Saumagen passt einfach am besten zu den Weinen“, sagt Oberhofer. Diese idealen Begleiter gibt es im Stadtsaalhof zwar nicht, dafür aber ein reiches kulinarisches Angebot von Flammkuchen und Rahmfleckerln über Steaksemmeln bis zum Steckerlfisch.

Karin und Thomas Jantke, die am Eröffnungstag auf das Weinfest gekommen sind, empfehlen den Flammkuchen als Begleiter zum Weißwein. Ein paar mehr Schirme hätte man angesichts des angesagten Regens zwar aufstellen können, doch trotz solcher Kleinigkeiten „gefällt es uns hier einfach“, sagt Thomas Jantke. Gute Weine, gutes Essen und dazu ein Rahmenprogramm zur Unterhaltung, lassen die beiden immer wieder gerne kommen.

von Matthias Gschwind

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