Eislaufen unter freiem Himmel, das soll in Bruck bald der Vergangenheit angehören. Die Stadtratsmitglieder wollen eine Eishalle bauen, und das am liebsten anstelle des Stadions. Foto: archiv
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Eislaufen unter freiem Himmel, das soll in Bruck bald der Vergangenheit angehören. Die Stadtratsmitglieder wollen eine Eishalle bauen, und das am liebsten anstelle des Stadions.

Fürstenfeldbruck

Forderung: Hallenbad und Eishalle im Verbund bauen

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Die Amperoase wird in den nächsten Jahren abgerissen und neu gebaut. Und das bringt einige Stadtratsfraktionen auch beim Thema Eishalle noch einmal zum Umdenken.

Fürstenfeldbruck – Obwohl man sich eigentlich für den Standort auf dem Bolzplatz an der Schöngeisinger Straße entschieden hat und entsprechende Gutachten erstellt werden, fordern SPD, ÖDP, Die Linke und Die Partei nun in einem Antrag eine gemeinsame Planung und Bau von Amperoase und Eishalle. Auf dem Sportgelände bilden Wassersport durch die Amperoase und Eissport durch das Eisstadion eine Einheit, schreiben die Antragssteller. Sie seien energetisch miteinander verbunden und würden beide von den Stadtwerken betrieben. Beide Einrichtungen sollen neu gebaut werden. Und den Neubau des Hallenbades könne man nicht losgelöst von der Eishalle betrachten. Denn er bedeute einen erheblichen Eingriff ins Sportzentrum, wodurch vermutlich sämtliche Bestandsgenehmigungen juristisch nicht mehr haltbar wären, nehmen die Stadträte an. Ihre Befürchtung: Der Neubau des Hallenbads würde das Aus für den vereinsgeführten Eissport in der Kreisstadt bedeuten.

Gesamtplanung

Für die Politiker liegt die Lösung auf der Hand: In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken soll eine Gesamtplanung für Amperoase und Eishalle gemacht werden. So habe man auf dem Gelände Gestaltungsfreiheit, könne die energetische Synergie erhalten, die Infrastruktur nutzen, die Gebäude für bestmöglichen Schallschutz anordnen sowie Gastronomie und Technik für beide Einrichtungen gemeinsam nutzen.

Den Planungsprozess sollen Vertreter der Stadtwerke, der Architekt, Verwaltungsmitarbeiter, Stadträte und Vertreter der Eis- und Wassersportvereine begleiten. Die Antragssteller schlagen eine Lenkungsgruppe vor. Die Verwaltung solle mit den Eissportvereinen ein Finanzierungskonzept aufstellen, damit Bad und Halle gemeinsam und ohne zeitliche Unterbrechung gebaut werden können. „Die Neubauentscheidung Amperoase eröffnet ganz neue Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten“, schreiben die Antragssteller. „Denen sollten wir im Sinne der Vernunft für die Nutzer der Einrichtungen gerecht werden.“  imu

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