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Seine Spielberechtigung wird angezweifelt: Alexander Leindl gilt als hoffnungsvolles Handballtalent und spielte bereits für die Bayernauswahl.

3. Bundesliga: Rechtsstreit um Spielberechtigung eines U19-Juniors

Handball-Schock: TuS droht Punkteabzug und im schlimmsten Fall der Abstieg

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Fürstenfeldbruck - Wenige Stunden vor dem Top-Heimspiel gegen Oppenweiler-Backnang ereilt Brucks TuS-Handballer eine Schocknachricht: Dem Verein droht nach Tagblatt-Informationen ein massiver Punkteabzug. Sollte das bestätigt werden, spielt der Verein ab sofort gegen den Abstieg.

Die Lage ist völlig unübersichtlich. Im Mittelpunkt steht Alexander Leindl. Das Nachwuchstalent mit U19-Zweitspielrecht für den SC Unterpfaffenhofen soll nach Auffassung bayerischer Verbandsfunktionäre kein Spielrecht für den TuS haben. Der in der Landesliga spielenden zweiten Mannschaft wurden deshalb bereits erste Punkte abgezogen. Ob das auch für die dem Deutschen Handball-Bund (DHB) unterstellten 3. Liga gilt, müssen nun Sportgericht und Justitare klären. Der TuS hat bereits seinen als Rechtsanwalt tätigen Ex-Spieler Max Gutsche eingeschaltet. Nach Meinung von Manager Erich Raff will der für Bayern zuständige Verbandsspielleiter ein Exempel statuieren. Unklar ist bislang, wie die Funktionäre ihre Maßnahme begründen. Angeblich soll es mit dem Leindls Alter zusammenhängen. Es gäbe nach Auffassung von Raff offenbar eine unterschiedliche Rechtsauffassung zwischen BHV (Bayerischer Handball-Verband) und DHB. 

Der Vereinsmanager, der auch amtierender Bürgermeister von Fürstenfeldbruck ist, bekräftigte gegenüber dem Tagblatt, dass der Pass und die Drittliga-Spielgenehmigung des Nachwuchsspielers „einwandfrei“ und vom DHB vor Saisonbeginn abgesegnet seien. Am Samstagvormittag bekräftigte Raff: „Leindl wird heute Abend im Drittliga-Team stehen und auch spielen.“ Anpfiff in der Wittelsbacher Halle ist um 19.30 Uhr. Das Thema wird auf jeden Fall für reichlich Gesprächsstoff auf der Tribüne und hinter den Kulissen sorgen.

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