Heizkosten: Gesellschaft zahlt Mietern Ausgleich

Fürstenfeldbruck – Rund drei Monate lang wurde eine Wohnanlage in der Brucker Kronprinz-Rupprecht-Straße zwangsbeheizt. Die Heizung hätte auf Sommerbetrieb umgestellt werden sollen. Erst nachdem das Fürstenfeldbrucker Tagblatt unlängst darüber berichtet hatte, reagierte die Vermietergesellschaft GBW aber. Binnen weniger Tage lief die Heizung wieder ordnungsgemäß.

Gleichzeitig teilte eine Sprecherin mit, dass alle betroffenen Mieter eine Ausgleichszahlung bekommen. Schließlich würden die Nebenkosten wegen der hohen Heizleistung zu hoch ausfallen. Alle Betroffenen würden daher entschädigt. Sie bekämen eine Ausgleichszahlung in Höhe von zehn Prozent einer Monatsbruttomiete.

Rainer Best (62), der sich beim Tagblatt gemeldet hatte, hält die Entschädigung für angemessen. „Ich bin positiv überrascht von dieser Art Schmerzensgeld.“ Er wohnt mit seiner Frau seit rund 40 Jahren in der Anlage in der Kronprinz-Rupprecht-Straße.

Bereits wenige Tage nach der Berichterstattunghabe die GBW allen betroffenen Mietern die Ausgleichszahlung überwiesen, sagt Best. Dass sich die Gesellschaft künftig zuverlässiger um die Mieter kümmert, glaubt der Unternehmensberater jedoch nicht. „Solche Probleme muss man immer erst publik machen, sonst passiert nichts.“

Das sei einer der Gründe, warum Best und seine Frau im nächsten Jahr aus der Wohnanlage ausziehen. Außerdem würde sich seine Miete durch die derzeitige Sanierung des Hauses um knapp 170 Euro erhöhen. „Das ist nicht angemessen.“  (rm)

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