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Steiler Start: Eine gemütliche Aufwärmphase gab es für die Läufer nicht. Die erste Anhöhe begann am Viehmarktplatz, über die Lände ging es am Kloster vorbei und dann wieder Richtung Innenstadt.

450 Teilnehmer am Start

Immer mehr dabei: So war der Stadtlauf 2018 in Fürstenfeldbruck

450 Teilnehmer waren beim Stadtlauf in Fürstenfeldbruck dabei. Sie drehten am Sonntag ihre Runden durch die Innenstadt. Beim Proviant hatten die Sponsoren eine originelle Idee.

Fürstenfeldbruck – Die erste Anhöhe für die Läufer begann am Viehmarktplatz, über die Lände ging es am Kloster vorbei und dann wieder Richtung Innenstadt zum Ziel beim Fitnessstudio Hardy’s. Das Hardy’s organisierte den Stadtlauf, bei dem gestern rund 450 Läufer ihre Runden durch Fürstenfeldbruck drehten. Mit der Teilnehmeranzahl ist man zufrieden, sagte Anna Klinke vom Veranstalter: „400 war das Ziel.“ Obwohl die Runde immer dieselbe ist, konnten die Läufer selbst auswählen, welche Distanz sie bewältigen wollen – oder können. Fünf oder zehn Kilometer oder gar ein Halbmarathon mit 21 Kilometern waren möglich. Beim Kinder- oder Jugendlauf standen 800 Meter und zwei Kilometer auf dem Programm.

Joggen mit Proviantwagen: Bei den heißen Temperaturen waren Wasser und Bananen für die schnelle Energiezufuhr heiß begehrt.

Volker Kiebele entschied sich für die Variante mit fünf Kilometern. „Die schafft man immer“, erzählte er vor dem Start. Vize-Bürgermeister Christian Götz schickte um Punkt 12 Uhr die Läufer auf die Strecke, die Kiebele gemeinsam mit einer Freundin bewältigte. „Sie hat mich gefragt, ob ich mitlaufe“, erzählte Kiebele, der sich schon zwei Monate im Voraus für den Stadtlauf angemeldet hatte. Eine spezielle Vorbereitung gab es nicht, Kiebele joggt sowieso schon regelmäßig. Deshalb war er auch recht optimistisch, dass die Hitze in der prallen Sonne ihm nicht viel ausmachen würde. „Der Wind macht das ganz angenehm“, vermutete er. Er und seine Freundin gingen die Sache sowieso locker an, eine bestimmte Zeit nahmen sie sich auch nicht vor. Nur soviel, verrät Kiebele: „Das Ziel wäre, dass wir gemeinsam einlaufen.“

Stadtlauf Fürstenfeldbruck: Joggerin mit Einkaufswagen im Schlepptau

So sieht das auch die Gruppe rund um Jennifer Leitner. Diese rannte mit ihrer Mutter und ihrem Ehemann die zehn Kilometer Strecke. Ihr Vater, der mit seinen Arbeitskollegen lief, hatte sie angespornt, erzählte Leitner. Einmal hatte sie in der Vorbereitungsphase die zehn Kilometer abgerissen, „langsam, aber es geht“. Leitners Einschätzung des Läuferfelds: Insgesamt eher Freizeitsportler, aber ein paar Teilnehmer werden bestimmt auch Tempo machen. Das wollte sie aber zu Beginn nicht mitgehen. Beim Start sortierte sie sich deswegen eher hinten ein, sagte sie.

Nordic Walker waren auch vertreten.

Für die Erfrischung der Sportler sorgten Wasserspender am Wegesrand.Die Joggerin eines Sponsors war sogar mit einem Einkaufswagen voller Wasser und Bananen unterwegs. Auch die Gesundheitsbranche witterte die Chance, sich bei der Sportveranstaltung werbewirksam zu präsentieren: Im Start-/Zielbereich – einem Parkplatz an der Ludwigstraße – haben ein Orthopäde, ein Schuhmacher und eine Krankenkasse Stände aufgebaut. Sollte ein Läufer fußlahm zurückkommen, kann er sich eine neue Krankenkasse suchen, sich über Einlagen beim Orthopäden informieren und zum Schluss die richtigen Laufschuhe bestellen.

Das bleibt den Siegern des Halbmarathons erspart: Erster wurde bei den Männern Danilo Friedrich (1:19:12,19), elf Sekunden schneller als der Zweite, und bei den Frauen Iris Bischoff (1:43:17,95).

Von Fabian Dilger

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