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Impfzentrum weitet Öffnungszeiten aus

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Von: Thomas Steinhardt

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Coronavirus - Bayern - Impfzentrum
Das Impfzentrum erweitert den Betrieb © Peter Kneffel / dpa

Die Nachfrage nach Impfungen im Landkreis Fürstenfeldbruck ist ungebrochen. Das Impfzentrum hat seine Öffnungszeiten deshalb bereits auf eine Sieben-Tage-Woche erweitert und führt zusätzlich mehrere mobile Impfaktionen durch.

Fürstenfeldbruck - Bereits in den nächsten Tagen werden vermutlich mehr als 5000 Impfungen pro Woche durch das Impfzentrum durchgeführt worden sein. Um dem Wunsch nach zeitnaher Impfung Rechnung tragen zu können, werden auch die Öffnungszeiten weiter ausgeweitet, berichtet das Landratsamt. Bereits ab dem 26. November hat das Impfzentrum fortan jeden Freitag bis 22 Uhr geöffnet. Die zusätzlichen Termine können ab sofort über www.impfzentren.bayern gebucht werden. Ermöglicht werde dies neben der weiterhin hohen Leistungsbereitschaft des Personals auch durch zusätzliche Kräfte der Bundeswehr. Im Rahmen eines im Katastrophenfall möglichen Hilfeleistungsersuchens stehen ab sofort werktäglich zehn Soldaten der Bundeswehr zur Unterstützung zur Verfügung.

Der Ärztliche Leiter, Dr. Matthias Skrzypczak, hieß die frischen Kräfte unter Führung von Stabsfeldwebel Ritter herzlich willkommen. Bereits in den nächsten Tagen würden eine Frau und neun Männer selbständig mitarbeiten. Sie ermöglichten unter anderem die großen mobilen Impfeinsätze in Germering, Eichenau und Olching. Auch die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen im Landkreis sowie die bewährte Unterstützung durch das Technische Hilfswerk THW, würden in den kommenden Wochen weiter ausgebaut werden. Dr. Skrzypczak: „Auch vor dem Katastrophenfall war die Zusammenarbeit und Kommunikation unter den Behörden und Hilfsorganisationen im Landkreis sehr gut. Jetzt arbeiten wieder alle exzellent zusammen. Das kommt letztlich allen Bürgern des Landkreises zugute, die dringend auf eine Impfung warten.“ Lena Deininger, Leiterin des Impfzentrums, ist sehr dankbar für die unbürokratische Unterstützung und freut sich auf die Zusammenarbeit, von der sie sich auch einen spürbaren Schub in der Impfkampagne erwartet.

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