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Dieses Auto kann fliegen. Einfach mal schnell abheben, ist aber nicht drin.

Kloster Fürstenfeld

Fliegendes Auto wird zum Star der Oldtimertage

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Wer auf den Fürstenfelder Oldtimertagen war, konnte neben schön restaurierten Wägen und jeder Menge VW Käfer etwas ganz besonderes sehen. Das erste in Serie produzierte, fliegende Auto.

Fürstenfeldbruck – Verdutzt haben sich viele Besucher bei den Oldtimertagen am vergangenen Wochenende im Kloster Fürstenfeld die Augen gerieben: Neben den vielen chromblitzenden Oldtimern gab es auf der zweitägigen Motorworld-Veranstaltung im Veranstaltungsform noch eine besondere Attraktion: Das erste in Serie gebaute, fliegende Auto, eine PAL-V Liberty.

Viele Besucher reagierten überrascht. Mit dem fliegenden Auto hatte wohl keiner gerechnet. Bei vielen weckte das Gerät aber Sehnsucht: Ist es doch der der Traum eines jeden Autofahrers, wenn er wieder einmal stundenlang im Stau auf der Autobahn steht. Auf jeden Fall zog das erste fliegende Auto die Besucher der Oldtimertage fast ebenso in den Bann, wie die alten Vehikel. Der niederländische Hersteller verspricht nämlich: „Stau? Flieg einfach drüber.“

Dazu allerdings benötigt der potenzielle Käufer auch das nötige Kleingeld. Stolze 299 000 Euro kostet die Verwirklichung dieses Traums, und neben dem Auto-Führerschein benötigt man selbstverständlich auch einen Pilotenschein.

So einfach wie es das niederländische Unternehmen PAL-V verspricht, funktioniert das Davonschweben also nicht. Denn das 660 Kilo schwere Flugauto benötigt zum Abheben eine Strecke von rund 200 Metern sowie zum Landen eine Strecke von etwa 50 Metern. Also einfach mitten im Stau abheben und sich aus dem Staub machen, ist nicht drin.

Hier finden Sie den Bericht zu den Oldtimertagen.

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