Zugunglück im Hauptbahnhof von Salzburg - viele Verletzte

Zugunglück im Hauptbahnhof von Salzburg - viele Verletzte

Faschingstreiben am Geschwister-Scholl-Platz

In der Buchenau geht’s narrisch zu

Zum zweiten Mal haben die Faschingsfreunde einen Straßenfasching in der Buchenau organisiert. Mit dabei waren zahlreiche Garden aus dem Landkreis. Ein Karussell sowie Clown Pippo sorgten für gute Laune beim Nachwuchs.

Fürstenfeldbruck– Als der Vorstand der Faschingsfreunde, Jürgen Völkl, am frühen Nachmittag ein erstes Fazit zieht, ist er zufrieden. „Es läuft sehr gut.“ Wobei: „Ein paar mehr Leute könnten es schon sein. Aber das läuft immer in Wellenbewegungen.“

Das bunte Faschingstreiben wollen sich der Brucker Fabian Brantzko (35) und Patenkind Lucy (2) nicht entgehen lassen. „Ich finde es gut, dass es eine derartige Veranstaltung gibt, auch wenn ich selber nicht so der Faschingsfreund bin“, sagt Brantzko. Er sei gekommen, weil die Tochter einer Freundin bei den Faschingsfreunden tanzt.

„Ich liebe Fasching“, sagt hingegen Diana Gräbner (34). Sicher auch, weil sie ihre Ausbildung nur unweit der Fastnacht-Hochburg Mainz absolvierte. In den vergangenen Jahren habe sie extra in der närrischen Zeit Urlaub genommen, sagt sie. Bald wird Gräbner nach Mammendorf ziehen. Daher fällt die Faschingsgaudi heuer zwar etwas kleiner aus, aber: „Ich gehe als Krake verkleidet zu den Faschingsumzügen in Gernlinden und Olching.“

Für Fasching ungewöhnlich sind dieses Mal auf dem Geschwister-Scholl-Platz die Maschkera aufgefallen. Wie Christian Kolbinger (42) aus Dachau und seine Partnerin Rosemarie Albert (52) aus Bruck. Kolbinger hat sich in ein Zombie-Kostüm samt gruseliger Maske geschmissen. „Ich finde es traurig, dass so wenig verkleidet sind“, sagt Rosemarie Albert. „Aber wir lassen uns die Laune nicht verderben.“

Das gilt auch für die kleine Amelie (4). In ihrem bunten Clowns-Kostüm könnte sie Pippo Konkurrenz machen. Papa Markus Zeitler (45) erzählt, dass er früher öfter im Fasching unterwegs war. Die Renaissance in Bruck begrüßt er. Vor allem an ein Kostüm von früher erinnert er sich: „Ich war mal in der Oberpfalz eine Putzfrau mit Strapsen.“

Auf der Bühne zeigen derweil die Garden Auszüge aus ihren aktuellen Programmen. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ist ein Aufwärmprogramm nötig. So machen sich die Tänzerinnen von „Fun Unlimited“ aus Germering auf Biertischen warm. „Weil der Boden kalt ist“, sagt Faschingsprinzessin Bettina Partosch (24). Gestern standen drei weitere Auftritte an. „Aber auch wenn es anstrengend ist, macht uns das großen Spaß.“ Sie nehme es gerne in Kauf, in einem der sieben Outfits gleich zum nächsten Auftritt zu fahren.

„Der Fasching kommt wieder“, sagt Anja Völkl von den Faschingsfreunden mit Blick auf die vielen Nachwuchstänzer. „Bruck narrisch“ wird sich etablieren, glaubt ihr Mann Jürgen. Und er hofft, dass der Straßenfasching viele Narren anlocken wird. (seo)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lichtspielhaus in Fürstenfeldbruck soll zweiten Saal erhalten
Das Lichtspielhaus soll bald wieder so aussehen, wie es einst gebaut wurde. Dafür wird es demnächst für drei Monate schließen. Doch die Pläne des Betreibers reichen noch …
Lichtspielhaus in Fürstenfeldbruck soll zweiten Saal erhalten
Diebe stehlen mehrere hochwertige Autos: 280 000 Euro Schaden
Diebe haben in den vergangenen Tagen fünf hochwertige Pkw im Gesamtwert von rund 280000 Euro im Landkreis Fürstenfeldbruck gestohlen.
Diebe stehlen mehrere hochwertige Autos: 280 000 Euro Schaden
Zwei Baugebiete in Jesenwang – und eine Funkantenne
 Infos zu Baugebieten, Mobilfunk und Straßenbau hatte Bürgermeister Erwin Fraunhofer (CSU) für die rund 100 erschienenen Jesenwanger bei der Bürgerversammlung im …
Zwei Baugebiete in Jesenwang – und eine Funkantenne
Förderverein Furthmühle unter neuer Führung
Korinna Konietschke (45) aus Egenhofen ist neue Vorsitzende des Fördervereins der Furthmühle. In der Jahresversammlung wurde die Diplom-Betriebswirtin als Nachfolgerin …
Förderverein Furthmühle unter neuer Führung

Kommentare