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Gemütlich liegt der kleine Raffael auf den Beinen seiner Mama Marie.

Neues Angebot im Studio chi loft

Hier machen Mütter mit ihren Babys Yoga

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Yoga mit Baby – kann das funktionieren? „Ja. Das geht und zwar sehr gut“, sagt Karin Beutlhauser vom Brucker Studio chi loft. Die 34-Jährige hat vor zehn Jahren mit Yoga begonnen. Seit zwei Jahren gibt sie selbst Kurse – und seit neuestem eben Mami-Baby-Yoga.

Fürstenfeldbruck– Raffael (sieben Monate) liegt vor seiner Mama auf der Decke. In Bauchlage gluckst er vor sich hin und beschäftigt sich mit dem Spielzeug. Seine Mama Marie liegt auf dem Rücken, von den anderen Babys hört man hier und da ein kleines Quaken. „Jetzt schließt bitte die Augen und lenkt die Konzentration auf den Atem“, sagt Karin Beutlhauser. „Die Babys hab ich im Blick“, schiebt sie hinterher und lässt ihren Blick durch den Raum schweifen.

Noch ist Mami-Baby-Yoga relativ unbekannt. „Das ist schade, aber viele kennen es eben nicht und manchen ist es vielleicht noch etwas suspekt“, sagt Beutlhauser. Einen ersten Kurs hat sie gerade abgeschlossen, der zweite läuft und ist gut besucht.

Ein Bali-Urlaub brachte bei der 34-Jährigen „den letzten Kick“ in Sachen Yoga. Anfangs hat sie in ihrer Heimat München unterrichtet, und nun eben in Bruck. Dort leben ihre Eltern und betreuen den sechs Monate alten Sohn Maxim, wenn die Mama Unterricht gibt.

90 Minuten dauert eine Einheit Yoga mit Baby, Vorkenntnisse braucht man keine, bequeme Klamotten sind angesagt. Momentan besuchen eher Mamas mit älteren Babys die Kurse. „Schön wäre es, wenn auch Frauen mit ganz kleinen Babys das einmal ausprobieren würden“, findet die ausgebildete Yoga-Lehrerin. Denn es sind auch viele Elemente aus der Rückbildungs-Gymnastik dabei, was gerade nach der Geburt für die Frauen enorm wichtig ist. Natürlich ist es etwas lauter als bei Yoga-Stunden ohne Babys. „Aber die machen schon gut mit, beim Schlusslied sind sie auch integriert.“ Sie selbst hat während ihrer eigenen Schwangerschaft auch noch unterrichtet. „Bei Schwangeren-Yoga liegt der Fokus mehr auf dem Atmen.“

Trainerin Karin Beutlhauser hat alle Babys im Blick.

Ihren Sohn nimmt sie zu den Unterrichtsstunden eher nicht mit, denn sie hat die Babys ihrer Teilnehmerinnen immer im Blick. „Ich moderiere und beweg mich viel“, erklärt Beutlhauser. „Manchmal nehme ich auch ein Baby hoch – wenn es vielleicht davon krabbeln will.“ Ein gutes Feedback für sie selbst sei, wenn alle Spaß haben.

„Ich merke, ich mache Leute damit glücklich, das ist einfach schön. Und ich unterrichte sehr gerne.“ Karin Beutlhauser

Hilfreich ist es, zum Kurs eine Baby-Decke und Spielzeug für die Kleinen mitzunehmen. Und dann heißt es schon: rauf auf die Matten und los geht’s. Während Karin Beutlhauser weitere Anweisungen gibt, geht sie umher, beobachtet die Babys und auch die Mamas. „Konzentriert euch auf das Hier und Jetzt, die Babys sind ganz friedlich“, beruhigt die 34-Jährige ihre Kursteilnehmerinnen. Und die lassen sich auch nicht weiter ablenken und sind vollkommen konzentriert.

Bei der nächsten Übung in Rückenlage kann man die Babys auf dem Schoß platzieren, doch die erschwert sich durch das zusätzliche Gewicht natürlich erheblich. Da hat es Michaela, die schon in der Schwangerschaft Yoga gemacht hat, leichter. Ihr zehn Monate alter Sohn Moritz schlummert noch tief und fest, während seine Mama sich ganz auf die Stimme von Karin Beutlhauser konzentriert. Die redet weiter, entdeckt einen kleinen Krabbler, der sich Richtung Tür bewegt. Schnell fängt sie den Ausreißer wieder ein und sagt: „Du bleibst lieber bei uns.“

Weitere Infos zum Mami-Baby-Yoga gibt es auf der Internetseite www.chi-loft.de.

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