Ulrich Schmetz ärgert sich über verschobene Sitzungen.

Ärger über Terminverschiebung

In Fürstenfeldbruck: SPD-Stadtrat droht mit Sitzungs-Boykott

Stadtrat Uli Schmetz (SPD) bemängelt die Planung der Sitzungstermine. Im Ferienausschuss des Stadtrates griff Schmetz deswegen Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) nun scharf an. 

Fürstenfeldbruck – Er habe schon mehrere Bürgermeister als Stadtrat erlebt, bei keinem sei die Organisation so schlimm wie bei Raff, kritisierte Schmetz.

Der Grund für seinen Ärger: Die Verlegung einer Sitzung des Konversionsausschusses auf einen Donnerstag im Oktober. Donnerstag ist auch der Tag, an dem Kreistags-Sitzungen stattfinden, wo Schmetz ebenfalls Mitglied ist – wie andere Stadträte auch. „Es muss gehen, dass man mit den Montag-, Dienstag- und Mittwoch-Terminen zurande kommt“, sagte der Sozialdemokrat. Ansonsten werde die Arbeit für andere Gremien erschwert. Falls sich das noch einmal wiederhole, dann werde er versuchen, einen Boykott der Donnerstag-Sitzung in Fürstenfeldbruck zu organisieren, kündigte Schmetz an.

Raff verteidigte sich: Die Verlegung sei eine Ausnahmesituation. Man habe extra darauf geachtet, dass an diesem Donnerstag im Oktober kein Kreistag stattfinde. Es sei aber einfach kein anderer Termin möglich gewesen als ein Donnerstag: „Was Besseres ist uns nicht eingefallen.“

Der Rathauschef wies außerdem darauf hin, dass manche Sitzungen nicht wie geplant ablaufen und sich daher einiges verschiebt: Die Stadträte diskutieren dann so lange, dass nicht alle Tagesordnungspunkte abgearbeitet werden. (fd)

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