Rund um die Uhr sorgen in diesen Räumen insgesamt 64 Disponenten der ILS dafür, dass Bürger in Notsituationen Hilfe bekommen. 

Integrierte Rettungsleitstelle zum Geburtstag für Jedermann zugänglich

In zehn Jahren Notrufnummer 112 populär gemacht

Jährlich über 200 000 Notrufe und Hilfeleistungen: Die Integrierte Leitstelle (ILS) hat in den vier Landkreisen Fürstenfeldbruck, Dachau, Starnberg und Landsberg viel zu tun. Am 1. Mai besteht die Einrichtung, die längst zur Institution geworden ist, seit zehn Jahren.

Fürstenfeldbruck – Eine Entwicklung, die in diesem Jahrzehnt stattfand, ist für Florian Gläsener besonders entscheidend: „Die Notrufnummer 112 ist bekannt geworden und im Alltag der Bevölkerung ein fester Bestandteil“, sagt der ILS-Disponent. Diese Ziffernfolge können Bürger wählen, wenn sie Hilfe von der Feuerwehr oder von medizinischen Rettungskräften brauchen.

Über 64 Disponenten in der Integrierten Leitstelle sorgen inzwischen dafür, dass die Notrufe sowie sonstigen Hilfeleistungen rasch und zielsicher umgesetzt werden. Sonstige Hilfeleistungen, das sind etwa das Weiterleiten von Anrufen, die nicht in die Zuständigkeit der ILS fallen, an den Kassenärztlichen Notdienst oder an die Polizei.

Florian Gläsener nimmt solche Zusatzaufgaben gelassen: „Wir sind dafür geschult, zu helfen.“ Zum Beispiel bei Telefonreanimationen sei das besonders wichtig. In solchen Fällen müsse man sehr strukturiert vorgehen. „Da muss man immer wieder beruhigen.“ Da blieben er und seine Kollegen schon mal länger am Telefon.

Künftig soll der Disponent sogar zu einem eigenen Ausbildungsberuf werden. Derzeit sind es Rettungsassistenten und Rettungssanitäter, die in der ILS tätig sind. Mit den derzeit 64 Personen sieht Referatsleiterin Heidi Harnisch die ILS gut ausgestattet, Bewerbungen prüfe man jedoch stets. „Die Einsatzzahlen steigen weiter an“, so Harnisch.

Der Öffentlichkeit

vorstellen wird sich die ILS am 29. und 30. April im Rahmen der Messe für Jungunternehmer, die im Landratsamt (jeweils von 12 bis 17 Uhr) stattfindet. Die Räume der Leitstelle können besichtigt werden. Allerdings nur unter Aufsicht – die ILS gilt als sicherheitsrelevante Einrichtung.  (hk)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Jesus-Figur zerbrochen: War es der Sturm?
Bei Langwied in Moorenweis ist eine Jesus-Figur von einem Kreuz gefallen und zerbrochen. Die Polizei ermittelt.
Jesus-Figur zerbrochen: War es der Sturm?
Riesiger Bovist
Erst beim zweiten Hinsehen erkannte Jörg Lohfink aus Wenigmünchen, welchen Fund er da beim Gassigehen mit seinem Hund gemacht hatte:
Riesiger Bovist
Schnelles Internet für Allings Ortsteile
Schnelles Internet bekommen nun auch die Allinger Ortsteile Biburg, Holzhausen und Wagelsried.
Schnelles Internet für Allings Ortsteile
Dorfweiher vom  Schlamm befreit
 Ganz schön trüb war zuletzt der Löschweiher im Allinger Ortsteil Holzhausen. Sogar die Wasserversorgung aus dem Teich war nicht mehr gewährleistet. 
Dorfweiher vom  Schlamm befreit

Kommentare