Der Vertrag für den Breitbandausbau ist unterzeichnet (v.l.): Tilo Kurtz, Bernhard Multerer (beide Telekom), OB Erich Raff und Wirtschaftsförderin Aliki Bornheim.

Breitbandausbau in Fürstenfeldbruck

In zwei Jahren gibt es überall in der Stadt schnelles Internet

Die Stadt will allen Bürgern schnelles Internet bieten. Daher hat Oberbürgermeister Erich Raff (CSU) einen Vertrag zum geförderten Breitbandausbau für bisher unterversorgte Gebiete mit der Telekom unterzeichnet.

Fürstenfeldbruck Das Unternehmen war im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens ausgewählt worden, um das „Netz der nächsten Generation“ (NGA-Netz) aufzubauen. Es werden Glasfaserhausanschlüsse zur Verfügung stehen, über die Produkte mit Bandbreiten von 50 bis zu 1000 Mbit/s beauftragt und genutzt werden können.

„Mit dem Vertragsschluss ermöglichen wir unseren Bürgern nach der Realisierung den Zugang zum schnellen Internet, das in der heutigen Zeit einen enorm wichtigen Standortfaktor, ja einen wesentlichen Schritt in die Zukunft darstellt“, sagte Raff. „So schaffen wir mit dem Glasfaserausbau eine vernünftige und zukunftsorientierte Infrastruktur für unsere Stadt in den definierten Erschließungsgebieten.“

Erschlossen werden sollen der Ortsteil Lindach, das Areal rund um das Pucher Meer, der Bereich an der Staatsstraße 2054 zwischen Bruck und Aich, die Rothschwaig, das Geviert an der B 2 Richtung Mammendorf, Teile des Gewerbegebiets Hubertusstraße, die Freizeit- und Sportanlage an der Schöngeisinger Straße sowie der Sommerkellerweg. Die Telekom steigt nun in die Feinplanung ein. Die Hausbesitzer werden über das Projekt individuell informiert. Die Tiefbauarbeiten beginnen voraussichtlich im zweiten Quartal 2019. Die Realisierung der Gesamtmaßnahme soll laut Vertrag zwei Jahre dauern. Gefördert wird das Infrastrukturprojekt von der Regierung von Oberbayern und der Stadt Fürstenfeldbruck.  tb

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