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„Politischer Kollektivsuizid“: Jonathan Grundmann

Von der Parteiführung enttäuscht

Jusos wettern gegen Groko-Sondierung

Frustration und Fassungslosigkeit: Das hat die Veröffentlichung der Sondierungspapiere nach den Gesprächen zwischen CSU, CDU und SPD bei den Jusos im Landkreis ausgelöst.

Fürstenfeldbruck – „Regierungsbildung auf Grundlage dieses Dokuments ist politischer Kollektivsuizid“, schreibt Juso-Sprecher Jonathan Grundmann. Er kritisiert: Das Groko-Papier enthalte keine Abschaffung der Zwei-Klassen-Medizin, keine Anhebung des Mindestlohns, keine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, dafür aber eine Korrektur der Klimaziele nach unten und eine Begrenzung des Familiennachzugs bei Asylbewerbern. Das alles zeuge weder von einer progressiven Vision, noch von sozialdemokratischem Geist, so Grundmann. Eine Große Koalition sei keine damit keine Alternative. Grundmann fordert, andere Möglichkeiten zu prüfen: Minderheitsregierung, Schwarz-Rot-Grün oder Neuwahlen.

Das erste Treffen nach der Wiedergründung der Jusos Eichenau, Gröbenzell und Puchheim findet am Dienstag, 16. Januar, ab 19.30 Uhr in der Hexe statt. Alle Interessierten sind willkommen.

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