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Sie sehen mysteriös aus, dienen aber einem ganz praktischen Zweck. Die langen Stangen, die in der Brucker Innenstadt entlang der B 2 aufgestellt wurden, sollen die Zahl der Fahrzeuge aufzeichnen, die sich täglich durch die Große Kreisstadt quälen.

Verkehrszählung

Kameras auf Stangen zählen Autos in Bruck

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Sie hängen an Straßenschildern und Ampelmasten an der Hauptstraße, dem Rathaus oder stehen am Münchner Berg. Die Kameras, die in Bruck Autos zählen.

Fürstenfeldbruck – Ein bisschen sehen sie aus wie nach oben geklappte Ritter-Lanzen. An der Spitze ist eine Kamera. So mancher Passant und Autofahrer in der Innenstadt, dürfte sich derzeit beobachtet fühlen. Doch betrachtet man die Geräte genauer, erkennt man den Grund ihres Daseins: „Verkehrszählung. Keine Erfassung von Personen. Keine Radar- oder Abstandskontrolle“, steht auf weißroten Hinweisaufklebern, die an den Stangen befestigt sind.

Es handelt sich um Aufnahmegeräte, die an 31 Stellen automatisch Autos, Busse, Lastwagen, Fahrradfahrer und Fußgänger 24 Stunden lang zählen. Die Stadt benötigt die Daten für den Verkehrsentwicklungsplan. Dadurch will man den verkehrlichen Status Quo erfassen. Basierend auf den Ergebnissen soll diskutiert und geprüft werden, was fehlt und wo die Stadt hin will. Das Ziel ist ein funktionsfähiges Verkehrssystem für Fürstenfeldbruck und das Umland.

Persönlichkeitsrechte werden gewahrt

Wer gefilmt wird, muss aber keine Angst haben, dass seine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Man erkenne auf den Aufzeichnungen weder Gesichter noch Kennzeichen, betont eine Rathaus-Sprecherin.

Bei einer Online-Befragung können Einwohner Probleme im Straßenverkehr benennen. Bisher gibt es 300 Einträge. Auch Fragebögen wurden an alle Haushalte verteilt. Man kann diese noch immer ausfüllen und abgeben.

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