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Die Sparda-Bank-Filialen in Fürstenfeldbruck und Olching blicken zufrieden auf das Geschäftsjahr 2015 zurück.

Sparda-Bank

Keine Spur von Negativ-Zinsen

Fürstenfeldbruck – Zuwachs bei den Baufinanzierungen, gestiegene Kundeneinlagen und nach wie vor keine Spur von Negativzinsen – die Sparda-Bank-Filialen in Fürstenfeldbruck und Olching blicken zufrieden auf das Geschäftsjahr 2015 zurück.

Das Volumen der Baufinanzierungen stieg in den Filialen Olching und Bruck um knapp 22 Prozent auf 27,6 Millionen Euro. Der Anstieg liegt damit etwas unter dem Gesamtbank-Plus von 24,5 Prozent. Sowohl Jürgen Schmid, Leiter beider Geschäftsstellen, als auch Pressesprecherin Christine Miedl zeigen sich jedoch sehr zufrieden mit dem Zuwachs. „Außerdem sind Fürstenfeldbruck und Olching attraktive Zuzugsgebiete“, sag Miedl. Daher sei ein weiterer Zuwachs bei den Baufinanzierungen zu erwarten.

Auch bei den Kundeneinlagen verzeichnete die Sparda-Bank einen Anstieg – trotz Niedrigzins. In den Geschäftsstellen in Olching und Bruck steig das Volumen um 7,7 Prozent auf rund 220 Millionen Euro. Der Gesamtbankzuwachs liegt hier bei 6,8 Prozent. Die meisten Kunden setzten vermehrt auf kurzfristige Anlagen. Dies sei laut Müller auffällig, aber nicht überraschend: „Kurzeinlagen sind flexibler und daher sicherer“, sagt der Geschäftsstellenleiter.

Einen deutlichen Rückgang verzeichnete die Sparda-Bank sowohl bei der Vermittlung von Bausparverträgen als auch bei Versicherungen. Bausparverträge gingen in den Filialen in Bruck und Olching im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent zurück. Man gehe jedoch davon aus, dass diese Zahlen künftig wieder steigen werden. Bei der Vermittlung von Versicherungen wurde ein Rückgang von knapp 29 Prozent festgestellt. „Versicherungen schütten natürlich auch immer weniger Geld aus“, gibt Schmid zu.

Bei der Kundenbetreuung setzt die Sparda-Bank sowohl auf persönliche Beratung in den Geschäftsstellen, als auch auf digitale Lösungen. Seit dem 18. November können beispielsweise Girokonten innerhalb von 15 Minuten vom Smartphone aus eröffnet werden. Auch Transaktionen können mit dem Handy getätigt werden.

Zudem gibt es seit kurzem die Möglichkeit, dass Kunden Rundbriefe der Sparda-Bank über den Nachrichtendienst WhatsApp auf dem Handy empfangen können. „Und eventuell können sie auch bald via WhatsApp direkt mit Sparda-Bank-Beratern kommunizieren“, sagt Miedl.

Bei der Kundenbefragung im Herbst bewerteten Kunden die Genossenschaftsbank mit der Schulnote 1,5. Und auch das stärkeorientierte Personalmanagement der Sparda-Bank München bekam positive Resonanz. Das Institut Great Place to Work zeichnete die Sparda-Bank München zum zehnten Mal in Folge als einen der besten Arbeitgeber Deutschlands aus.

Bereits zum dritten Mal veröffentlichte die Sparda-Bank München als einzige Bank Deutschlands eine Gemeinwohl-Bilanz. Diese bewertet ein Unternehmen anhand verschiedener Kriterien wie etwa Mitbestimmung, Umweltbewusstsein und Gerechtigkeit. „Solidarität und ökologische Nachhaltigkeit stehen für uns nicht im Widerspruch zur Wirtschaftlichkeit unserer Bank“, erklärte Miedl. „Nachhaltigkeit ist die Basis für Wirtschaftlichkeit.“

von Regina Mittermeier

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