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Erlaubnis für Kiesabbau um zwei Jahre verlängert

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Von: Andreas Daschner

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Der Kiesabbau ist in vielen Gemeinden im Landkreis großes Thema. In Höhenkirchen-Siegertsbrunn hat sich der Gemeinderat jetzt klar gegen eine Kiesgrube im Bannwald an der Grenze zu Dürrnhaar ausgesprochen. AchivFoto: Moni Lohr
Der Kiesabbau ist in vielen Gemeinden im Landkreis großes Thema. © Beispielfoto: Lohr

Die Firma Geiger darf auf einer Fläche nördlich von Fürstenfeldbruck auf der Gemarkung Malching zwei Jahre länger Kies abbauen.

Fürstenfeldbruck – Der Planungs- und Bauausschuss (PBA) stimmte dem Antrag auf Verlängerung zu – allerdings zähneknirschend. Die Firma muss demzufolge die Wiederverfüllung bis Ende 2023 vornehmen, die Rekultivierung bis Ende 2024.

Vorgesehen ist dort eine Aufforstung. „Wir wollen den Wald dort“, sagte Stadtbaumeister Johannes Dachsel im Ausschuss. Gleichwohl habe die Stadt aber keine Möglichkeit, die Verlängerung abzulehnen, da Kiesabbau ein privilegiertes Vorhaben sei.

Die Verlängerung der Abbaugenehmigung wird von der Bauverwaltung aber kritisch gesehen. Dachsel regte daher an, einen Bebauungsplan für die Fläche aufzustellen, sollte in zwei Jahren erneut eine Verlängerung beantragt werden. Durch eine Bauleitplanung könnte dies dann verhindert werden. Ein Vorschlag, den auch Alexa Zierl (ÖDP) gut hieß: „Bei der Aufforstung zählt mit Blick auf den Klimaschutz jedes Jahr.“  ad

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