Die Organisatoren: (v.l.) Helmuth Stolle, Elisabeth Weller, Dorothee von Bary (Vorstand der B ürgerstiftung) und Dieter Pleil (sportlicher Leiter beim Benefiz-Walking). 

Benefiz-Lauf 

Kilometer sammeln für den guten Zweck

Der gemeine Jogger hat nach dem Laufen ein gutes Gefühl. Man hat etwas geschafft. Und vor allem hat man seinem Körper etwas Gutes getan. Sport macht man in der Regel für sich selbst. 

Fürstenfeldbruck – Doch wenn am 17. September um 11 Uhr das Benefiz-Walking der Bürgerstiftung über die Bühne geht, kann man sich bewegen und tut dabei Gutes für sich und die Allgemeinheit. Statt einer Startgebühr können die Teilnehmer spenden. Sie unterstützen damit Projekte der Bürgerstiftung, wie verschiedene Tafeln im Landkreis, das Baby-Besuchs-Programm „Willkommen im Leben“ oder die Seniorenhilfe „Sonnenstrahl“.

Man kann wählen zwischen einer kleinen (fünf Kilometer) und einer großen Runde (zehn Kilometer). Start und Ziel ist am Sportplatz des Viscardi-Gymnasiums. Die Strecke verläuft durch den Rothschwaiger Forst. Man läuft über einen Kiesweg. Es gibt zwei Verpflegungsstationen, an denen man Obst und Wasser zu sich nehmen kann. Der Wettkampf-Charakter steht eher im Hintergrund.

Die Teilnehmer können rennen oder sportlich gehen, also Nordic Walking betreiben. Nach ein paar hundert Metern, wenn man angeschwitzt ist, gibt es eine Dehnstation. Der sportliche Leiter Dieter Pleil zeigt entsprechende Übungen, damit alle gut aufgewärmt sind und sich keiner verletzt. Außerdem gibt er Tipps für das Nordic Walking. Das sei „ein bissl wie Skilanglauf“, sagt Pleil. Nur halt ohne Ski.

Das Ganze verlaufe so „entspannt wie möglich“, sagt Dorothee von Bary von der Bürgerstiftung. Man wolle die Leute, gerade ältere, zum Bewegen animieren. „Und sich zu bewegen, bedeutet nicht gleich Fitnessgruppe.“ Auch Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung sind willkommen. Elisabeth Weller von der Bürgerstiftung läuft mit der Handicap-Gruppe über die Tartanbahn am Viscardi-Sportplatz.

Es geht nichtums Gewinnen

Es geht also nicht ums Gewinnen. Gleichwohl gibt es Preise, darunter Restaurantgutscheine oder eine Schifffahrt auf dem Ammersee. Es wird keine Zeit gemessen. Die Sieger sind nicht die Schnellsten, sondern diejenigen, die als Gruppe am meisten Kilometer laufen. Dementsprechend kann man sich als Team mit unbegrenzt vielen Läufern anmelden. Jeder gelaufene Kilometer der einzelnen Teammitglieder wird am Ende addiert.

Im vergangenen Jahr gewann eine Mannschaft der Sportschule Puch. 14 Teilnehmer rannten gemeinsam 145 Kilometer.  rat

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