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„Die Rast auf dem Weg nach Bethlehem“ heißt die Szene der Klosterkrippe (Foto oben). Anton Hirschvogl (Foto l.) kümmert sich um Figuren und Umgebung. Bevor die Krippe alljährlich aufgestellt wird, hat Hirschvogl viel zu tun. Schließlich müssen die kleinen Menschen und Tiere glänzen. Unter anderem grasen einige Schafe auf dem Rasen. Der Erzengel überwacht das Geschehen von oben. 

Fürstenfeld

Das ist die Krippe im Brucker Kloster

Fürstenfeldbruck – Seit 17 Jahren kümmert sich Anton Hirschvogl um die Krippe in der Klosterkirche Fürstenfeld. Auch dieses Jahr kann sie noch bis Freitag, 6. Januar, besichtigt werden. Die Figuren sind die neugierigen Blicke der Besucher gewöhnt – seit 1940 wird die Krippe jedes Jahr zur Weihnachtszeit ausgestellt. Seit 1999 ist Anton Hirschvogl zuständig.

 Er weiß, dass auch heuer wieder drei Szenen gezeigt werden. „Die Rast auf dem Weg nach Bethlehem“ in der Zeit vor Weihnachten, „die Geburt Christi“ um die Feiertage bis Neujahr und ab Heilig drei König dann „die Anbetung der heiligen Könige“.

Unzählige Arbeitsstunden hat Anton Hirschvogl über die letzten 17 Jahre in seine Krippe gesteckt. Damals war das Werk des bekannten Münchner Krippenkünstlers Sebastian Osterrieder (1864 - 1932) in schlechtem Zustand. „Viele der Figuren und der Palast waren beschädigt, wir wollten die Krippe aber unbedingt retten“, meint Hirschvogl. „Wir haben viel Geld und Arbeit reinstecken müssen. Letztlich hat es sich aber bezahlt gemacht.“ Seither erstrahlt sie in neuem Glanz.

„Doch auch ich werde nicht jünger“, meint Hirschvogl und lacht. Bisher liegt die Verantwortung für die Gestaltung, den Transport und den Auf- und Abbau komplett bei ihm. „Meine Frau ist eine sehr große Hilfe. Aber selbst zu zweit wird es manchmal schon schwierig.“

Um so mehr freut er sich, dass ihm seit diesem Jahr seine Enkelin Marina (23) zusammen mit ihrem Ehemann Andreas tatkräftig zur Seite steht. „So ganz trennen kann ich mich dann aber doch noch nicht, dafür hängt einfach zu viel Herz an der Krippe“, gibt der begeisterte Bastler zu. „Langfristig würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn meine Enkelin die Krippe übernimmt.“ Dann ginge ein Traum in Erfüllung.

(Marco Gierschewski)

Die Krippe

im Kloster kann täglich von 11 bis 18 Uhr besichtigt werden.

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