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Am 15. März 2020 finden die Kommunalwahlen statt.

Vorbereitungen für den März 2020

Die Kommunalwahl 2020 in der Region Fürstenfeldbruck - die Kandidaten im Überblick

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Im Frühjahr 2020 sind die Bürger auch in der Region Fürstenfeldbruck dazu aufgerufen, den Landrat, die Rathauschefs sowie Kreis,- Stadt,- und Gemeinderäte zu wählen: Am 15. März finden die Kommunalwahlen statt.

Fürstenfeldbruck - In vielen Parteien und Gruppierungen der Region laufen die Vorbereitungen für die Kommunalwahl auf Hochtouren. Landrat Thomas Karmasin (CSU) wird wieder für sein Amt kandidieren. Karmasin, 1962 in München geboren und in Germering aufgewachsen, ist seit 1996 Landrat im Landkreis Fürstenfeldbruck - als er ins Amt kam und seine SPD-Vorgängerin beerbte, war er der jüngste Landrat Bayerns. Heute gehört Karmasin zu den dienstältesten Landräten in Bayern -  länger im Amt sind nur Heinrich Trapp (Dingolfing-Landau, seit 1991) und Herbert Eckstein (Roth, seit 1993). Genauso lange im Amt wie Karmasin sind Klaus Peter Söllner (Kulmbach) und Hubert Hafner (Günzburg). Ende Juni wurde Karmasin von der CSU nominiert.

Wieder antreten wollen auch Mammendorfs Bürgermeister Josef Heckl genau wie Franz Robeller in Hattenhofen, Andreas Spörl in Mittelstetten, Martin Schäfer in Gröbenzell, Hans Seidl in Maisach, Thomas Totzauer in Schöngeising, Erwin Fraunhofer in Jesenwang, Markus Kennerknecht in Grafrath, Andreas Haas in Germering, Norbert Riepl in Oberschweinbach, Andreas Magg in Olching, Joseph Schäffler in Moorenweis und Norbert Seidl in Puchheim.

Nicht mehr antreten werden indes Allings langjähriger Rathauschef Frederik Röder, Adelshofens Bürgermeister Michael Raith, Althegnenbergs Bürgermeister Paul Dosch, Geltendorfs Bürgermeister Willi Lehmann und Pius Keller in Türkenfeld. 

 In Egenhofen entschied der Gemeinderat Mitte März, künftig einen hauptamtlichen Bürgermeister zu installieren. Damit kann Josef Nefele aus Altersgründen nicht mehr antreten. Michael Schanderl kündigte Anfang April an, nicht mehr für sein Amt in Emmering kandidieren zu wollen - genau wie Sandra Meissner in Kottgeisering Ende Juni. Andrea Schweitzer aus Landsberied entschied sich, erneut zu kandidieren. 

Besonderheit in der Stadt Fürstenfeldbruck und Eichenau

Eine Besonderheit bildet die Stadt Fürstenfeldbruck. Wegen der Erkrankung des vorherigen OB musste im Jahr 2017 ein neuer Bürgermeister gewählt werden, dessen Amtszeit sechs Jahre dauert. Im Januar 2019 kündigte OB Erich Raff an, die volle Amtszeit ausschöpfen zu wollen, also bis 2023 im Amt zu bleiben. In Bruck wird also nur der Stadtrat neu gewählt. Erstmals tritt die Satire-Partei „Die Partei“ für den Stadtrat an - genau wie die Partei „Die Linke“.

Keine Bürgermeisterwahl findet auch in Eichenau statt. Der amtierende Rathauschef Peter Münster (FDP) ist ebenfalls bis 2023 gewählt. Peter Münster war bei seiner Wahl der erste liberaler Rathauschef im Landkreis Fürstenfeldbruck seit Bestehen der Bundesrepublik. Bürgermeister und Gemeinderat getrennt voneinander zu wählen, ist man in Eichenau gewohnt. Schon Münsters Vorgänger Hubert Jung, der 18 Jahre lang Rathauschef war, war außerhalb der Reihe gewählt worden, was sich dann fortsetzte. 

Herausforderer und Bewerber

Landkreis

 Für die SPD will der promovierte Bau-Anwalt Christoph Maier antreten, während Jan Halbauer sich für die Grünen bewirbt. Außerdem fordert Sandra Meissner (FW) Landrat Thomas Karmasin heraus. Für die Linke tritt Ernestine Martin-Köppl an, für die FDP Ulrich Bode. Für die ÖDP möchte Christian Holdt Landrat werden.

Adelshofen

In Adelshofen tritt mit Robert Bals der frühere Burschen-Chef als Bürgermeisterkandidat an. 

Alling

In Alling hat Vize-Bürgermeister Hans Schröder eine neue Wählergruppe gegründet. Er kandidiert für das Bürgermeisteramt. Für die CSU tritt Stefan Joachimsthaler in Alling an. Und auch die Bürgerschaft Alling geht mit einem Kandidaten ins Rennen, nämlich mit Stefan Diemling

Althegnenberg

In Althegnenberg wird Rainer Spicker für das Bürgermeister-Amt kandidieren. Sein Gegner heißt Andreas Birzele (Grüne). 

Egenhofen

Spannend werden dürfte es auch in Egenhofen, wo mit Robert Köll der Leiter der örtlichen Verwaltung als Bürgermeister-Kandidat antritt. Auch Martin Obermeier möchte in Egenhofen kandidieren.

Emmering

In Emmering nominierte die CSU Stefan Floerecke zu ihrem Kandidaten. Sein Gegner wird Fritz Cording sein, der als parteiloser für die FW antritt. Dritter Kandidat in Emmering ist Tomas Kraut, der für die SPD seinen Hut in den Ring wirft. Und der vierte im Bunde ist Maximilian Gerber. Er will sich bei der FDP um die Kandidatur in Emmering bewerben. Und auch die Grünen haben eine Bürgermeister-Kandidatin in Emmering nominiert. Ulrike Saatze tritt für die Öko-Partei an. 

Germering

In Germering will Agnes Dürr (Grüne) OB werden. Sie tritt gegen Amtsinhaber Andreas Haas an, genau wie Johannes Landendinger für die SPD.

Grafrath

Und auch Grafraths Rathauschef Kennerknecht bekommt Gegner: Für die SPD tritt Josef Heldeisen an und für die BfG (Bürger für Grafrath) will es Martin Söltl nochmal wissen. 

Gröbenzell

Die Grünen in Gröbenzell schicken mit Ingo Priebsch einen Ex-Offizier ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Für die SPD in Gröbenzell tritt Gregor von Uckermann an und auch die FDP hat einen Kandidaten nominiert: Hendrik Grallert möchte Bürgermeister in Gröbenzell werden. Für die CSU in Gröbenzell will Anton Kammerl Bürgermeister werden.

Hattenhofen

Der einzige Kandidat ist der amtierende Bürgermeister Franz Robeller.

Jesenwang

Auch hier gibt es nur einen Bewerber - Amtsinhaber Erwin Fraunhofer.

Kottgeisering

In Kottgeisering will Andreas Folger (Bürgervereinigung) den Chefsessel im Rathaus erobern- genau wie Stefan Schleibner von der SPD, der kurz vor Annahmeschluss nominiert wurde.

Landsberied

Zwei Kandidaten gibt es in Landsberied. Bürgermeisterin Andrea Schweitzer wird von Hans Märkl (Grüne) herausgefordert.

Maisach

Und in Maisach fordert Christine Wunderl Amtsinhaber Hans Seidl (CSU) heraus, genau wie Gottfried Obermair (FW) und Peter Aust. 

Mammendorf

Der einzige Bewerber ist Amtsinhaber Josef Heckl.

Mittelstetten

Auch in Mittelstetten gibt es einen Herausforderer: Franz Ostermeier (SPD) möchte Rathauschef werden. Er fordert Amtsinhaber Andreas Spörl heraus.

Moorenweis

Hier tritt Amtsinhaber Josef Schäffler wieder an. Sein Gegner heißt Rudi Keckeis.

Oberschweinbach

Hier tritt nur der Amtsinhaber Norbert Riepl an.

Olching

In Olching will Maximilian Gigl (CSU) gegen Amtsinhaber Andreas Magg antreten. Außerdem möchte Michael Maier Bürgermeister für die Grünen in Olching werden, genau wie Gabriel Sailer für die ÖDP. Für die Freien Wähler in Olching wirft Stefan Eibl seinen Hut in den Ring bei der Bürgermeisterwahl. Und für die FDP tritt Andreas Teichmann an. 

Puchheim

Für die FDP bewirbt sich Martin Koch in Puchheim. Im selben Ort tritt Gudrun Horn (FW) an. Und Ulrich Bode tritt für die FDP als Landratskandidat an.  Für die Grünen in Puchheim tritt Manfred Sengl an.  In Puchheim tritt Karin Kamleiter für die CSU an und fordert damit Amtsinhaber Norbert J. Seidl heraus.

Schöngeising

Hier tritt der Amtsinhaber Thomas Totzauer an.

Türkenfeld

 In Türkenfeld wurde Emanuel Staffler von der CSU als Bürgermeister-Kandidat gekürt.

Listen für die Wahlen zu den Stadt- und Gemeinderäten und zum Kreistag

Landkreis

Die CSU hat ihre Liste für den Kreistag bereits bestimmt. Nun haben auch die Freien Wähler ihre Liste vorgestellt, die von der Landratskandidatin angeführt wird. Die Liste der SPD für den Kreistag in Fürstenfeldbruck steht ebenfalls, genau wie die Liste der Grünen für den Kreistag. Die FDP möchte die Zahl ihrer Sitze im Kreistag deutlich steigern. Ebenfalls nominiert hat ihre Kandidaten die UBV - ein Zusammenschluss unabhängiger Wählervereinigungen. Die AfD kündigte an, nur eine Liste für die Wahl zum Kreistag aufzustellen, was dann auch geschah. Und auch die ÖDP schickt wieder Kandidaten ins Rennen um Sitze im Kreistag. Erstmals überhaupt bewerben sich Kandidaten der Linken für den Kreistag.

Maisach

Als erste Gruppierung überhaupt hatte die CSU Maisach ihre Liste für die Gemeinderatswahl beschlossen. Ebenfalls bereits formiert haben sich die Freien Wähler in Maisach, genau wie die Grünen in Maisach und die SPD Maisach mit einer Überraschung. Die FDP geht ebenfalls mit einer Liste ins Rennen um Sitze im Gemeinderat.

Alling

In Alling wurde die Liste der neuen Bürgervereinigung bestimmt. Auch die Kandidaten der CSU stehen fest, genau wie die Bewerber der Dorfgemeinschaft Biburg-Holzhausen. Erstmals antreten wollen die Grünen in Alling, wenn auch ohne eigenen Ortsverband. Ebenfalls ihre Liste nominiert hat die Bürgerschaft Alling (BsA). Als 6. Gruppierung in Alling haben die Freien Wähler ihre Kandidaten aufgestellt, gefolgt  von der SPD.

Althegnenberg

Die Grünen in Althegnenberg haben ihre erste Liste für die Gemeinderatswahl samt Bürgermeister-Kandidat zusammengestellt. Nominiert hat ihre Kandidaten samt Bürgermeister-Kandidat auch die Bürgerinitiative Althegnenberg. Ohne Bürgermeister-Kandidat, aber mit bewährten Kräften tritt die SPD Althegnenberg zur Wahl an. Mehr Frauen als Männer gehen bei der CSU Althegnenberg ins Rennen um Sitze im Gemeinderat. Die Dorfgemeinschaft hat ihren Namen erneuert und die Kandidaten benannt.

Adelshofen

Die Liste der Wählergemeinschaft Adelshofen-Nassenhausen-Luttenwang ist aufgestellt. Spitzenkandidat ist der Bewerber für´s Bürgermeisteramt. Ebenfalls nominiert ist die Liste der CSU/BfANL in Adelshofen.

Emmering 

Als erstes aufgestellt wurde die Liste der Freien Wähler. Ebenfalls ihre Kandidaten hat die CSU in Emmering mit dem Bürgermeister-Bewerber als Spitzenkandidat nominiert. Wieder in den Gemeinderat einziehen will auch die SPD, die ebenfalls einen Bürgermeisterkandidaten stellt. Außerdem wollen erstmals die Grünen in den Gemeinderat einziehen. Mehr Leute in den Gemeinderat entsenden als bisher will auch die FDP in Emmering.

Puchheim

Hinter verschlossenen Türen hat die SPD in Puchheim ihre Liste aufgestellt. Aufgestellt hat ihre Kandidaten auch die CSU in Puchheim, genau wie erstmals seit vielen Jahren die FDP in Puchheim. Nominiert sind auch die Bewerber der Freien Wähler in Puchheim. Die Grünen in der Stadt treten mit diesen Kandidaten an. Als vermutlich letzte Gruppierung haben die Unabhängigen Bürger Puchheim (ubp) ihre Kandidaten vorgestellt.

Egenhofen

In Egenhofen wurde die Neue Liste Egenhofen ins Leben gerufen, die nach der Nominierung Unterschriften sammeln musste, was auch gelang. Ebenfalls formiert hat sich die Wählergemeinschaft Egenhofen. Sie stellt keinen Bürgermeister-Kandidaten - genau wie die CSU Egenhofen. Wieder in den Gemeinderat einziehen möchte auch die Bürgervereinigung Aufkirchen (BVA). Ebenfalls um Sitze im Gemeinderat bewirbt sich die Bürgervereinigung Gesamtgemeinde Egenhofen (BGE).

Eichenau

Ihre Kandidaten benannt hat auch bereits die CSU in Eichenau genau wie die SPD. Auch die Liste der Grünen in Eichenau steht. Ihre Kandidaten nominiert haben auch die Freien Wähler. Ebenfalls aufstellt hat ihre Kandidaten die FDP in Eichenau.

Germering

Das ist die Liste der CSU in Germering. Im Oktober nominierte die FDP ihre Liste. Anfang November stellten die Grünen ihre Liste auf gefolgt von der SPD, die mit einer neuen Mannschaft ins Rennen geht. Erstmals ohne Listengemeinschaft gehen die Freien Wähler Germering in den Wahlkampf. Die ÖDP tritt wieder zusammen mit den Parteifreien Bürgern in Germering für den Stadtrat an. Erstmals überhaupt will auch die Linke Sitze im Stadtrat erobern.

Fürstenfeldbruck

In Fürstenfeldbruck bewerben sich erstmals Vertreter der Partei „Die Linke“ für den Stadtrat. Auch die CSU Fürstenfeldbruck hat ihre Kandidaten ins Rennen geschickt - mit einer dicken Überraschung. Die Liste der SPD Fürstenfeldbruck steht ebenfalls, genau wie die Liste der Freien Wähler in der Stadt. Nominiert sind auch die Kandidaten der ÖDP in der Stadt - mit einem bekannten Gesicht. Die Grünen wollen bei der Wahl zum Stadtrat sechs Mandate erringen. Auch die FDP schickt Kandidaten ins Rennen um Sitze im Stadtrat. Mit etlichen neuen Gesichtern tritt die BBV zur Stadtratswahl an. Auch die Satirepartei „Die Partei“ mit ihrem Vorsitzenden Florian Weber hat jetzt eine Liste aufgestellt. Allerdings brauchte die Gruppe Unterstützer-Unterschriften, um antreten zu können, die sie noch vor Ablauf der Frist zusammen bekam.

Hattenhofen

Die Kandidaten der UWG Haspelmoor sind nominiert - und auch der Bürgermeisterkandidat. Die Dorfgemeinschaft hat ihre Kandidaten ebenfalls ins Rennen geschickt. Wieder an den Start gehen auch die Jungen Wähler in Hattenhofen.

Kottgeisering

Die CSU in Kottgeisering hat ihre Kandidaten für die Wahl zum Gemeinderat nominiert. Die Grünen im Ort mussten sogar von der Satzung abweichen, weil sie viel mehr Frauen als Männer als Bewerber haben. Ebenfalls formiert haben sich die Freien Wähler in Kottgeisering - auch wenn das nicht ganz leicht war. Ihre Kandidaten ins Rennen geschickt hat nun auch die Bürgervereinigung (BV). Als vermutlich letzte Partei im Ort hat nun auch die SPD ihre Bewerber ins Rennen geschickt.

Landsberied

Aufgestellt hat ihre Liste nun die Gruppierung Freie Wähler Einigkeit rund um Bürgermeisterin Andrea Schweitzer. Möglichst viele Sitze im Gemeinderat erringen möchte auch die CSU/Wählerdorfgemeinschaft, die nun ebenfalls ihre Kandidaten aufgestellt haben. Auch die Grünen haben jetzt ihre Liste für die Wahl vorgestellt.

Mittelstetten

Neu formiert hat sich die Gruppierung „Wir für unsere Gemeinde“, die mittlerweile auch ihre Kandidaten nominiert hat. Auch die CSU im Ort hat ihre Kandidaten nominiert. Mit sieben Zielen geht die Gruppe „Bürgernah-Unabhängig“ (BU) in die Wahl.

Moorenweis

Als erste Gruppierung im Ort hat die CSU ihre Liste nominiert. Darauf finden sich etliche neue Gesichter. Ebenfalls antreten werden wieder die Freien Wähler (Gemeinschaft), genau wie die Bürgervereinigung Moorenweis.

Oberschweinbach

In dem Ort im nord-westlichen Landkreis wird es wohl nur eine Liste geben, nämlich die CSU/Dorfgemeinschaft.

Olching

Die SPD Olching hat ihre Kandidaten für den Stadtrat mit einer Überraschung nominiert. Nominiert hat ihre Kandidaten auch die CSU Olching. Bei den Grünen in Olching gar es sogar Abstimmungen um die besten Plätze auf der Liste. Ehrgeizige Ziele verfolgen auch die Freien Wähler in Olching. Um Plätze im Stadtrat bewirbt sich auch die ÖDP. Um Sitze im Stadtrat bewirbt sich auch die FDP.

Gröbenzell

Ende Oktober hat die UWG ihre Kandidaten benannt, genau wie die SPD. Kurz darauf stellten die Grünen ihre Kandidaten auf. Nun steht auch die Liste der CSU in Gröbenzell, angeführt vom Bürgermeister-Kandidaten. Mit 15 Kandidaten treten die Freien Wähler in Gröbenzell zur Kommunalwahl an. Die FDP schickt ebenfalls eine Liste ins Rennen um Plätze im Gemeinderat.

Grafrath

Die Liste der CSU/Bürgervereinigung steht. Ihre Kandidaten nominiert hat auch die Einigkeit Grafrath. Sie stellt keinen eigenen Bürgermeister-Kandidaten. Außerdem haben die Grünen darüber abgestimmt, wer sich für den Gemeinderat bewirbt. Wieder in den Gemeinderat einziehen möchte auch die Frauenliste Grafrath, genau wie die SPD, der es nicht leicht fiel, eine Liste zusammenzustellen. Möglichst viele Sitze möchten auch die Kandidaten der Bürger für Grafrath (BfG) erringen.

Mammendorf

Die Freien Wähler Mammendorf haben ihre Liste aufgestellt. Angeführt wird sie von Sozialreferent Stefan Bauer. Erstmals überhaupt bewerben sich auch die Grünen um Sitze im Gemeinderat. Nominiert hat ihre Kandidaten nun auch die CSU Mammendorf, genau wie kurz darauf die  Bürgergemeinschaft Mammendorf rund um Bürgermeister Josef Heckl. Wenigstens ihren einzigen Sitz im Gemeinderat verteidigen will die Mammendorfer SPD.

Jesenwang

Die CSU Jesenwang hat ihre Liste aufgestellt. Die CSU Jesenwang hat doppelt so viele Bewerber wie es überhaupt Sitze im Gemeinderat gibt - was zunächst als ziemlich einzigartig erschien, wiederholte sich dann aber bei der Aufstellung der Liste der Einigkeit Jesenwang

Schöngeising

Die SPD in Schöngeising hat die Kandidaten für die Wahl zum Gemeinderat benannt. Die CSU in Schöngeising möchte mit ihrer Liste den Freien Wählern die absolute Mehrheit im Gemeinderat wieder abjagen. Erstmals überhaupt treten in Schöngeising diesmal auch die Grünen für die Gemeinderatswahl an. Auch die Freien Wähler um Bürgermeister Thomas Totzauer haben jetzt ihre Liste aufgestellt.

Türkenfeld

Die CSU Türkenfeld geht mit erfahrenen, aber auch neuen Kandidaten ins Rennen um Sitze im Gemeinderat. Mit ihr konkurrieren die Kandidaten der Freien Wähler um Sitze im Gemeinderat. Erstmals bemühen sich außerdem die Grünen um Sitze in dem Gremium. Eine bewährte Kraft im Gemeinderat tritt ebenfalls wieder an - die Dorfgemeinschaft hat ihre Liste aufgestellt.

Beachtlich: alle Kandidaten, die mit neuen Listen antreten wollen,, haben die nötigen Unterschriften zusammen bekommen.

Die Bürgermeister-Kandidaten - Übersicht nach den Orten

Adelshofen

Robert Bals (WG - Wählergemeinschaft Adelshofen/Nassenhausen/Luttenwang)

Alling

Stefan Joachimsthaler (CSU)

Hans Schröder (Allinger Bürgervereinigung, ABV)

Stefan Diemling (Bürgerschaft Alling, BsA)

Althegnenberg

Rainer Spicker (Bürgerinitiative, BI)

Andreas Birzele (Grüne)

Egenhofen

Martin Obermeier (Neue Liste Egenhofen, NLE)

Robert Köll (Bürgervereinigung Gesamtgemeinde Egenhofen, BGE)

Eichenau

Keine Bürgermeisterwahl

Emmering

Stefan Floerecke (CSU)

Fritz Cording (Parteifrei, für die FW)

Tomas Kraut (SPD)

Maximilian Gerber (FDP)

Ulrike Saatze (Grüne)

Fürstenfeldbruck

Keine Bürgermeisterwahl

Germering

Andreas Haas (CSU)

Agnes Dürr (Grüne)

Johannes Landendinger (SPD)

Grafrath

Markus Kennerknecht (Parteifrei, für die CSU)

Josef Heldeisen (SPD)

Martin Söltl (Bürger für Grafrath, BfG)

Gröbenzell

Martin Schäfer (Unabhängige Wählergemeinschaft, UWG)

Ingo Priebsch (Grüne)

Gregor von Uckermann (SPD)

Anton Kammerl (CSU)

Hendrik Grallert (FDP)

Hattenhofen

Franz Robeller (Unabhängige Wählergemeinschaft, UWG)

Jesenwang

Erwin Fraunhofer (CSU - Bürgermeinschaft Jesenwang/Pfaffenhofen)

Kottgeisering

Andreas Folger (Bürgervereinigung, BV)

Stefan Schleibner (SPD)

Landsberied

Andrea Schweitzer (FW/Einigkeit)

Hans Märkl (Grüne)

Maisach

Hans Seidl (CSU)

Christine Wunderl (Grüne)

Gottfried Obermair (FW)

Peter Aust (SPD)

Mammendorf

Josef Heckl (Bürgergemeinschaft Mammendorf)

Mittelstetten

Andreas Spörl (CSU)

Franz Ostermeier (Wir für unsere Gemeinde - WUG)

Moorenweis

Joseph Schäffler (CSU)

Rudi Keckeis (Bürgervereinigung - BV)

Oberschweinbach

Norbert Riepl (CSU/Dorfgemeinschaft)

Olching

Andreas Magg (SPD)

Maximilian Gigl (CSU)

Stefan Eibl (FW)

Michael Maier (Grüne)

Gabriel Sailer (ÖDP)

Andreas Teichmann (FDP)

Puchheim

Norbert J. Seidl (SPD)

Karin Kamleiter (CSU)

Martin Koch (FDP)

Jürgen Honold (Unabhängige Bürger, ubp)

Gudrun Horn (FW)

Manfred Sengl (Grüne)

Schöngeising

Thomas Totzauer (FW)

Türkenfeld

Emanuel Staffler (CSU)

Bewerber für das Amt des Landrats

Allgemeines zur Kommunalwahl in Bayern

Bei den Gemeinde- und Landkreiswahlen in Bayern werden rund 39500 kommunale Mandatsträger für grundsätzlich sechs Jahre gewählt - in den Gemeinden die ersten Bürgermeister oder Oberbürgermeister und die Gemeinderatsmitglieder, in den Landkreisen die Landräte und Kreisräte. Die Bürger wählen in allgemeiner, gleicher, unmittelbarer, freier und geheimer Wahl. Das Innenministerium betreut diese Kommunalwahlen.

Bei der Wahl der ersten Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister und der Landräte hat jede stimmberechtigte Person jeweils eine Stimme. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen, also die absolute Mehrheit erhält.

Für die Wahl der Gemeinderatsmitglieder und Kreistagsmitglieder hat jede stimmberechtigte Person in der Regel so viele Stimmen, wie Gemeinderatsmitglieder und Kreisräte zu wählen sind. Die Stimmen können dabei auf die Bewerber eines Wahlvorschlags (Liste) oder auf Bewerber verschiedener Wahlvorschläge verteilt werden (panaschieren) und jedem Bewerber können in der Regel bis zu drei Stimmen gegeben werden (kumulieren), erklärt das Innenministerium.

Eine vorgeschlagene Liste kann über das Listenkreuz auch als Ganze angenommen werden. Dadurch erhält jeder Bewerber in der darin aufgeführten Reihenfolge eine Stimme. Es ist auch möglich, innerhalb der Liste einzelne Kandidaten zu streichen. Werden bei der Verhältniswahl neben einem Listenkreuz auch Stimmen (einfach oder gehäufelt) an einzelne Kandidaten dieses Wahlvorschlags sowie anderer Wahlvorschläge verteilt, so werden zunächst die einzeln vergebenen Stimmen gezählt und verbleibende Stimmen den nicht gekennzeichneten Bewerbern der angekreuzten Liste in der dort aufgeführten Reihenfolge zugerechnet. Es ist ebenso möglich, die zu vergebenden Stimmen ohne Listenkreuz auf einzelne Bewerber (einzeln oder bei der Verhältniswahl auch gehäufelt) zu verteilen.

Die Anzahl der Mandate ist abgestuft nach der jeweiligen Einwohnerzahl der Gemeinde beziehungsweise des Landkreises.

Wahlberechtigt sind alle Personen, die am Wahltag Unionsbürger sind, das 18. Lebensjahr vollendet haben, sich seit mindestens zwei Monaten in der Gemeinde/im Landkreis mit ihrem Lebensschwerpunkt aufhalten und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, wie die Kommunalaufsicht des Landratsamts Fürstenfeldbruck erklärt.

Zur Feststellung des Wahlergebnisses der Gemeinderatsmitglieder und Kreisräte werden alle gültigen Stimmen einer Liste zusammengerechnet. Die auf einen Wahlvorschlag entfallende Anzahl der Sitze in den Gremien wird nicht mehr nach dem Quotensystem von Hare-Niemeyer berechnet, sondern nunmehr nach dem Sitzzuteilungsverfahren nach Sainte-Laguё/Schepers.

Die einem Wahlvorschlag zustehenden Sitze werden den Bewerbern nach der Reihenfolge ihrer Stimmenzahl bei der Wahl zugeteilt.

Den Termin für die Wahl der Gemeinderäte und Kreistage setzt die Staatsregierung fest. An diesem Tag werden auch in der ganz überwiegenden Zahl der Gemeinden und Landkreise die ersten Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister und Landräte gewählt. Abweichungen zwischen der Wahlzeit von Gemeinderäten und Kreistagen und der Amtszeit von ersten Bürgermeistern/Oberbürgermeistern und Landräten können im Einzelfall bei einer vorzeitigen Beendigung von Amtszeiten auftreten. In diesem Fall setzt die örtliche Rechtsaufsichtsbehörde den Termin für die Neuwahl fest. 

Das Höchstalter für berufsmäßige Amtsträger liegt ab der Kommunalwahl 2020 zu Amtszeitbeginn (in der Regel also am der Wahl folgenden 1. Mai) bei 67 Jahren. Vorher lag es bei 65 Jahren. Hauptamtliche Bürgermeister in der Region Bruck gibt es in Olching, Germering, Gröbenzell, Fürstenfeldbruck, Puchheim, Alling, Mammendorf, Eichenau, Maisach, Moorenweis und Grafrath. Die anderen Bürgermeister sind ehrenamtlich tätig, was in der Regel in Gemeinden bis 5000 Einwohner der Fall ist, sofern der Gemeinderat keine andere Entscheidung fällt. Das Bürgermeister-Amt nebenberuflich auszuüben, gilt zunehmen als schwierig. Wie viel ein Bürgermeister verdient, hängt vor allem von der Größe einer Kommune ab, aber auch von möglichen Zuschlägen. In einer mittelgroßen Kommune wie etwa Eichenau wird der Bürgermeister nach B2 besoldet, das sind knapp 7000 Euro. 

Auch interessant: Der Fliegerhorst Fürstenfeldbruck auf dem Weg in die zivile Zukunft

Besuchen Sie außerdem unsere Themenseite zur Kommunalwahl. Weiterhin interessant: Hier wird die Wahl besonders spannend.

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