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Das Team der Freien Wähler in Bruck.

Fürstenfeldbruck

Freie Wähler beschließen Wahlliste und wollen künftig quer denken

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Mit dem Slogan „Quer denken – Frei Wählen – Bruck gestalten“ starten die Freien Wähler (FW) in den Kommunalwahlkampf. Sie treten mit alten Hasen und vielen neuen Gesichtern an.

Fürstenfeldbruck – Auf der Liste der Freien Wähler (FW) zur Kommunalwahl 2020 finden sich Kandidaten aus allen Altersgruppen und Lebensbereichen. Viele eint, dass sie in der Kreisstadt verwurzelt und vernetzt sind – als Mitglieder bei der Heimatgilde, den Faschingsfreunden oder in diversen Sportvereinen. Mit dieser Mannschaft will man Stimmen sammeln gehen, um der Brucker Stadtpolitik stärker als zuletzt den eigenen Stempel aufzudrücken.

Denn viel Gutes wollen die Freien Wähler da in den letzten sechs Jahren, in denen sie die längste Zeit nur zwei Stadträte stellten, nicht gesehen haben. In seiner Eröffnungsrede zur Nominierungsveranstaltung am Donnerstag im Brauhaus Bruck beklagte der Ortsvorsitzende und Stadtrat Georg Stockinger, der wieder auf Platz eins kandidiert, eine dipolare Stadtratsphase. „Vieles ging nicht, weil sich häufig nur gestritten wurde.“

Auf dem Fliegerhorst soll Industrie angesiedelt werden

Am Viehmarktplatz sei nicht viel passiert, außer dass eine Menge Geld für Planungen vergeudet wurde. Außerdem sei ohnehin die Umgestaltung des Fliegerhorst-Areals in ein Industriegebiet die zentrale Aufgabe der nächsten Jahre. „Es kann nicht sein, dass wir hier die Sozialkosten für Schulen oder Kindergärten tragen müssen und die Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen bleiben in München“, so Stockinger.

Auf Position zwei steht mit Stefan Weinberger ein neues Gesicht. Der Kreisvorstand der Jungen Freien Wähler setzt sich besonders für eine weitere Amperquerung ein. „Hier braucht es einen großen Wurf.“ Prominent platziert sind die beiden ehemaligen CSU-Stadträte Peter Glockzin (Platz drei) und Markus Droth (Platz fünf), die sich im August der FW-Fraktion anschlossen. Droth sagte, er sei froh, dass es bei den Freien Wählern noch eine Diskussionskultur gebe. Auch seine Frau Susanne und Sohn Quirin, Mitglied im Stadtjugendrat, ließen sich für die Kommunalwahl aufstellen.

Erneut kandidiert Stadtrat Franz Neuhierl. Er steht auf Platz zehn. Die Reihenfolge der Kandidaten war schon vor der Nominierungsversammlung ausgemacht. Die Liste wurde nur im hinteren Bereich noch geringfügig verändert, bevor sie einstimmig verabschiedet wurde.

Die Liste der Freien Wähler in Fürstenfeldbruck

1. Georg Stockinger, 2. Stefan Weinberger, 3. Peter Glockzin, 4. Klaus Hartung, 5. Markus Droth, 6. Franziska Zapf, 7. Quirin Droth, 8. Bettina Cimiotti, 9. Roswitha Röll, 10. Franz Neuhierl, 11. Ulrich Steber, 12. Marcus Adelhoch, 13. Stephanie Stockinger-Greß, 14. Thomas Rogg ,15. Susanne Droth, 16. Heike Schmidtke, 17. Otmar Tholler, 18. Thomas Zapf, 19. Marko Knetemann, 20. Manfred Stadler, 21. Ingo Grüner, 22. Jürgen Skrzypczak, 23. Manfred Weiß, 24. Gabriele Neumann, 25. Rainer Strauß, 26. Michaela Vogt, 27. Benedikt Steber, 28. Sabine Scheingraber, 29. Martin Berchtold, 30. Klaus Vordermaier, 31. Anna Rauch, 32. Bernd Pulfer, 33. Paul Adelhoch, 34. Werner Rödiger, 35. Kurt Homm, 36. Helga Rüdiger, 37. Mandy Enders, 38. Kurt Mayr, 39. Klaus Weidinger 40. Carola Tausend. Nachrücker sind: 1. Ingeborg Nau, 2. Klaus Burghart

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