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Es dauert nicht mehr lange, dann gibt es auch in Bruck freies Internet.

Gewerbeverband informiert

Kostenloses W-LAN in Bruck wird freigeschaltet

Fürstenfeldbruck - Nur noch ein paar Wochen, dann kann jeder in der Innenstadt und am Geschwister-Scholl-Platz kostenlos im Internet surfen. Denn der Gewerbeverband schaltet das WLAN frei.

In zwei oder drei Wochen werde es soweit sein, sagt Franz Höfelsauer, Vorsitzender des Brucker Gewerbeverbands, der das Projekt seit etwa einem Jahr vorantreibt. „Die Technik ist bereits installiert.“

Nun müssen nur noch letzte Details geklärt werden, bevor es losgehen kann – zum Beispiel müssen noch die allgemeinen Geschäftsbedingungen formuliert werden. Diesen muss jeder Bürger zustimmen, der sich in das kostenlose Netz einloggen will.

Der Verband, der die Betreuung und Wartung an Firmen aus dem Landkreis vergeben hat, möchte sich damit gegen möglicherweise unliebsames Verhalten von Nutzern im Netz absichern, so Höfelsauer: „Die Rechtssicherheit muss einfach gegeben sein.“ Bei den Kosten für die Installation und den Betrieb wurden die Gewerbetreibenden von der Stadt unterstützt, die jeweils die Hälfte zuschießt.

8750 Euro kostet die Einrichtung, 363 Euro der laufende Betrieb und die Wartung monatlich. Die Verantwortlichen wollen aber auch Einnahmen generieren. Wie das gehen soll? Durch Werbebanner, die auf der Startseite platziert werden, auf der jeder Nutzer automatisch zu Beginn landet. Wichtig war für Höfelsauer auch, dass man ein leistungsstarkes WLAN-Netz bereitstellt: „Sonst hat das keinen Wert.“ Er ist überzeugt davon, dass das Angebot auch angenommen wird. „Die jungen Leute werden es auf alle Fälle nutzen.“

Auch Touristen, die in die Stadt kommen, und die Besucher der vielen Cafés in der Innenstadt sind Zielgruppe. Ein solcher Werbefaktor sei mittlerweile unerlässlich, betont Höfelsauer, und verweist auf seine eigenen Urlaubserfahrungen im Ausland.

Deshalb soll mit den WLAN-Zonen in der Innenstadt und in der Buchenau noch nicht Schluss sein. Man habe schon andere Areale im Blick, sagt Höfelsauer. Mit den Stadtwerken steht man etwa schon in Kontakt wegen einer WLAN-Einrichtung im Bereich Amper-Oase/Eisstadion, zudem sei der Viehmarktplatz eine Option.

von Fabian Dilger

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