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Mehr Geld vom Freistaat - Landkreis gibt es an die Kommunen weiter

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Eine Frau hält Banknoten von 10, 20 und 50 Euro gefächert in der Hand
Das Geld kommt den Gemeinden zugute. © Beispielfoto: Monika Skolimowska/dpa

Der Landkreis Fürstenfeldbruck hat um die drei Millionen Euro mehr vom Staat bekommen (Schlüsselzuweisung) als zunächst gedacht. Dieses Geld soll direkt zur Senkung der Kreisumlage verwendet werden, die die Kommunen dem Landkreis zur Erfüllung seiner Aufgaben bezahlen müssen. Darauf einigte man sich im Kreisausschuss.

Fürstenfeldbruck - Die Kreisumlage wird demnach auf 47,81 Punkte festgesetzt – und der Landkreis wird keinen ausgeglichenen Haushalt vorweisen können, was durch Zugriff auf Überschüsse der vergangenen Jahre kompensiert werden soll. Unter anderem hatte Türkenfelds Bürgermeister Emanuel Staffler (CSU) für diese Lösung geworben. Er sprach von einer „herzlichen Einladung, einmal ein gutes Werk zu tun“. Auch Martin Runge (Grüne), Vize-Bürgermeister in Gröbenzell, war für diese Lösung.

Landrat Thomas Karmasin wehrte sich nicht gegen die Senkung der Kreisumlage, auch wenn die andere Option (ausgeglichener Haushalt) ebenfalls dargelegt war. Karmasin: „Es war ein Versuch.“

Von den Kommunen holt sich der Kreis im Jahr 2022 so nun um die 143 Millionen Euro. Auf der Agenda stehen unter anderem die Sanierung des Gymnasiums Gröbenzell, der Neubau des Gymnasiums Olching und die Erfüllung diverser vom Staat definierter Pflichtaufgaben. Einer der größten Posten im Haushalt sind die Personalausgaben von über 40 Millionen Euro. Zu größeren Sparrunden kam es im Vorfeld heuer nicht. Der Landkreis wird am Jahresende rund 86 Millionen Euro Schulden haben. st

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