Das Rathaus Fürstenfeldbruck
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Fürstenfeldbruck

Kreis-Wohnungsbaugesellschaft soll erstmal städtische Objekte verwalten

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Die Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises nimmt Fahrt auf. Und auch die Stadt Fürstenfeldbruck möchte Projekte einbringen. In einem ersten Schritt plant man Wohnungen zur Verwaltung auf die landkreisweite Gesellschaft zu übertragen.

Fürstenfeldbruck – Gegründet wurde die Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises im Jahr 2019. Neben Fürstenfeldbruck sind viele weitere Kommunen Mitglied. Die Gesellschaft soll bezahlbaren Wohnraum in den Kommunen schaffen. Zum ehrenamtlichen Geschäftsführer wurde Christoph Maier bestimmt. Er hat sich inzwischen Verstärkung geholt.

Die Wohnungsbaugesellschaft bietet zwei Modelle an: Als Totalübernehmer für die Kommunen realisiert sie das Projekt für die Stadt. Diese erhält das volle Belegungsrecht und könnte das Objekt möglicherweise nach 30 Jahren in ihr Eigentum übernehmen. Bei Variante zwei bringt Bruck ein Grundstück ein, die Wohnungsbaugesellschaft realisiert das Vorhaben als Komplettprojektbetreiber. Auch hier hat die Stadt das Belegungsrecht und das Vorhaben läuft außerhalb des Haushalts – wie bei der Vergabe an einen anderen Bauträger auch.

Ein guter Anfang

OB Erich Raff sprach im Stadtrat von einem sehr guten Anfang. Man hätte auch das Grundstück Am Sulzbogen einbringen können, meinte Christian Götz (BBV) etwas sarkastisch. „Zeit hätten wir nicht verloren.“ Konkrete Projekte sind laut Raff noch nicht gemeldet. Man wolle erstmal die Genehmigung der Beschlüsse abwarten, dann folge der nächste Schritt.

In diesem soll die Gesellschaft Bestandswohnungen verwalten, um Kapital zu erwirtschaften. Laut Kämmerin Susanne Moroff gebe es 93 Wohn- und Gewerbeeinheiten, die hier in Frage kämen. Sobald die Verträge auslaufen, sollen sie in die Wohnungsbaugesellschaft überführt werden.

Der Stadtrat stimmte den Beschlüssen der Gesellschafterversammlung geschlossen zu. Alexa Zierl (ÖDP) vermisste den Klimaschutz im Leitbild. Sie regte an, bei Bau auf hochwertige Dämmung zu achten. Wenn man etwa Photovoltaikanlagen in die Fassaden integriere, könne man in den einzelnen Wohnungen die Stromkosten senken.

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