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Aus drei Formationen hat das Geigenlehrer-Ehepaar Michielsen für das Jahreskonzert der Kreismusikschule im Stadtsaal ein Streichorchester zusammengestellt. 

Fürstenfeldbruck

Kreismusikschüler begeistern mit großer Vielfalt und Klasse

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Der Kreismusikschule bleiben Schüler viele Jahre treu – selbst, wenn sie den musikalischen und tatsächlichen Kinderschuhen längst entwachsen sind. 

Fürstenfeldbruck – Das zeigte sich beim Jahreskonzert im Stadtsaal, wo Musikschul-Veteranen und junger Nachwuchs auf der Bühne standen.

Zum bunten Programm trugen die vielen verschiedenen Instrumente bei, auf denen musiziert wurde. Antonia Platzdasch etwa hat ihr Herz an ein nicht alltägliches Saiteninstrument verloren. Die 17-Jährige spielt Mandoline und das sehr erfolgreich, wie diverse Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ beweisen. Mit einem Rondo von Raffaele Callace, und unterstützt von Oliver Strömsdörfer an der Gitarre, brachte die Gernlindenerin einen Hauch Italien in den heißen Brucker Sommer. „Wenn ich das höre, ärgere ich mich immer, dass ich nicht Mandoline gelernt habe“, bekannte Musikschulleiter und Gitarrenlehrer Dirk Olbrich.

Engagierter Geigenunterricht

Der Name Michielsen ist im Landkreis ein Synonym für engagierten Geigenunterricht und eine Vielzahl von daraus erwachsenen Streicher-Ensembles. Für das Jahreskonzert hatte das Ehepaar aus drei Formationen ein veritables Streichorchester zusammengestellt. Gemeinsam eröffneten ConFuoco, Stringendo und die Streichhölzer den Nachmittag mit der Ouvertüre aus Händels Feuerwerksmusik und setzten nach mit dem rasanten „Tico-tico no fuba“ von Zequinha de Abreu. Simone Burger-Michielsen gelang das Kunststück, gleichzeitig mitzuspielen, zu dirigieren und die Kids auch körperlich mit dem Auf und Ab der Melodie mitgehen zu lassen.

Daniel Mihaila wird im September mit dem Kulturförderpreis der Stadt Germering ausgezeichnet. Im Stadtsaal zeigte er, warum – mit dem gefühlvoll gesungenen Song „Back in Brooklyn“, zu dem sich der 26-Jährige selbst am Klavier begleitete. Ebenfalls am Flügel begeisterte die erst achtjährige Marisol Gruhn mit einer virtuos interpretierten Haydn-Sonate.

Externe Formationen

Damit das Konzert neben den Eltern und Großeltern der Schüler auch Publikum ohne direkten Bezug zur Kreismusikschule anzieht, hatten die Veranstalter zwei externe Formationen dazugeholt. Die Old School Bigband brachte mit ihrem satten Sound eine weitere musikalische Farbe in den bunten Nachmittag, und das Jugendblasorchester der Stadtkapelle musste unter der Leitung von Paul Roh sogar eine Zugabe spielen, so gut kam der Bläsernachwuchs an.

Wer im letzten Jahr im Publikum saß, konnte sich an der Weiterentwicklung des Gitarristen Florian Peter erfreuen. Sein Stück „Classical Gas“ des zeitgenössischen Komponisten Mason Williams erforderte einen Mix verschiedener Spieltechniken und demonstrierte den „enormen Sprung“ (Olbrich), den er in nur einem Jahr gemacht hat. Viel Beifall erhielten auch Emma Hermann an der Violine und Milena Schell an der Querflöte sowie das Akkordeon-Orchester von Günther Glauber, das in wenigen Wochen wieder auf einen vorderen Platz beim World Music Festival in Innsbruck hofft. 

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