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Brigadegeneral Michael Traut (M.) und OB Erich Raff kommen beim Sammeln mit Bürgern ins Gespräch.

Fürstenfeldbruck

Kriegsgräber bleiben in Erinnerung

An Allerheiligen haben Oberbürgermeister Erich Raff und der Kommandeur der Offizierschule der Luftwaffe, Brigadegeneral Michael Traut, gemeinsam Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt.

Fürstenfeldbruck  Unterstützt wurden sie von Soldaten verschiedener Dienststellen im Fliegerhorst und Abgeordneten des Stadtrates.

Bereits in den Wochen zuvor hatten sich Offiziersanwärter zu einer Häuser- und Straßensammlung aufgemacht. Die Spenden der Bürger sind eine wichtige Hilfe, um das Engagement Freiwilliger bei der Pflege und Instandsetzung von Kriegsgräberstätten möglich zu machen. Bei der Grabpflege engagieren sich meist freiwillige Helfer, die dafür oft ihren Jahresurlaub verwenden. Auch Soldaten und Reservisten der Bundeswehr beteiligen sich häufig an diesem freiwilligen Arbeitseinsatz. Ihr Grund: Sie wollen damit den Menschen, die ihre letzte Ruhestätte fern der Heimat gefunden haben, Respekt zollen und zeigen, dass sie sie nicht vergessen haben.

Der Volksbund wurde 1919 aus der Gesellschaft heraus gegründet und betreut Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland – derzeit über 830 Grabstätten mit 2,7 Millionen Gräbern in 46 Ländern. Zudem hilft er Angehörigen bei der Gräbersuche und entwickelt die Kriegsgräberstätten weiter zu Lernorten der Geschichte. Im Inland sind die Kommunen für die Anlage und Pflege der Kriegsopferstätten zuständig, aber der Volksbund berät und unterstützt sie dabei.

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