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Landkreis Fürstenfeldbruck: Erster Fall mit Affenpocken bestätigt

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Von: Lisa Fischer

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Wegen Affenpocken befinden sich in München zwei Männer in Isolation.
Im Kreis Fürstenfeldbruck wurde der erste Fall einer Infektion mit Affenpocken bestätigt. (Symbolfoto) © Christian Ohde/imago

Im Landkreis Fürstenfeldbruck ist der erste Fall mit dem Affenpocken-Virus bekannt geworden. Das meldete das Landratsamt am Mittwoch.

Landkreis - Der erste Fall einer Infektion eines Landkreisbürgers mit Affenpocken habe sich laut Landratsamt am Mittwoch (29. Juni) bestätigt. Wie die Kreisbehörde mitteilt, handle es sich um eine männliche Person mittleren Alters. Wo sich der Betroffene infiziert hat sei unklar. Enge Kontaktpersonen seien ermittelt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet worden.

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Die seit Mai 2022 in verschiedenen Ländern auch außerhalb Afrikas registrierten Affenpocken werden von Mensch zu Mensch in der Regel nur bei engem Kontakt übertragen. Eine Übertragung über Tröpfchen der Atemwege ist nach aktuellem Kenntnisstand nur bei direktem engen Kontakt („Face to Face“) gegeben, eine Übertragung über Aerosole unwahrscheinlich.

Wie das Landratsamt Fürstenfeldbruck weiter mitteilt, gelten Affenpocken normalerweise nicht als sehr ansteckend, da sie einen engen körperlichen Kontakt mit jemandem erfordern, der ansteckend ist (z. B. Haut an Haut, längerer Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt). „Ansteckend sind die Betroffenen in der Regel bis zu etwa drei Wochen, solange sie Symptome haben, wie Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten“, heißt es in der Mitteilung. Nach dem Fieber kommt es zu Flecken und Pusteln, die mit der Zeit verkrusten und abfallen.

Eine Gefährdung für die Gesundheit der breiten Bevölkerung im Landkreis wird derzeit als gering eingeschätzt.

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