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Kommunalwahl 2020: Er will für die Grünen Landrat werden

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Von: Thomas Steinhardt

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Jan Halbauer

Jan Halbauer (Grüne) will Landrat werden. Er wird er sich bei der Aufstellungsversammlung seiner Partei am Samstag um die Kandidatur bemühen.

Gernlinden/Fürstenfeldbruck - Wenn der Kreisverband der Grünen am kommenden Samstag in Gernlinden zur Aufstellungsversammlung zusammen kommt, wird Jan Halbauer sich darum bewerben, zum Kandidaten der Grünen gewählt zu werden. Halbauer selbst bestätigte am Dienstag entsprechende Tagblatt-Informationen. Das letzte Wort hat natürlich die Versammlung. Jan Halbauer ist Stadtrat für die Grünen in Fürstenfeldbruck, gehört dem Kreistag an und sitzt im Bezirkstag. Halbauer wurde 1984 geboren und wohnt in Bruck, wo er im Stadtrat das Amt des Sozialreferenten versieht. Er hat Politikwissenschaften studiert. Als seine Hobbys gibt er an, „leidenschaftlicher Fußballer und Snowboarder“ sein. 

Halbauer selbst hat sich nicht „proaktiv schreiend“ um die Kandidatur im Vorfeld bemüht, wie er am Dienstag sagte - viele Grüne waren aber der Meinung, dass er antreten solle.

Inhaltliche Vorstellungen der Grünen für die Kommunalwahl

In einem Schreiben an die Mitglieder spricht Halbauer davon, gemeinsam „mit Euch“ einen fulminanten Wahlkampf führen zu wollen. „Wir müssen mehr tun, mehr wagen, um nicht alles zu riskieren.“ Er will sich für mehr Mut beim Umwelt-Natur- und Artenschutz bemühen. Die Untere Naturschutzbehörde müsse mehr in die Pflicht genommen werden. Das Landratsamt müsse Vorbild sein: Halbauer fordert Fassadenbegrünung auf allen kreiseigenen Gebäuden, die Neuschaffung und Vernetzung von Biotopen sowie die Renaturierung der Amper und der Moore. Die Gebäude des Landkreises sollen sukzessive mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. Halbauer möchte außerdem die Windenergie im Landkreis im Dialog mit dem Bürger neu beleben. In diesem Zusammenhang möchte er den (seit Einführung der 10-H-Regel in den Schubladen vergrabenen) interkommunalen Teilflächennutzungsplan Windenergie neu aufsetzen. Leitmotiv solle sein: „Mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben.“ Thema außerdem: Die Stärkung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs.

Bei der der Kommunalwahl 2020 wird sich auch Amtsinhaber Thomas Karmasin wieder bewerben. Für die SPD tritt Christoph Maier an, für die FW Sandra Meissner und für die FDP Ulrich Bode. Weitere Gruppierungen und Parteien haben noch bis Mitte Januar Zeit, ebenfalls Kandidaten zu nominieren. (st)

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