Fahrbahnkonzept 

Landtagsvize: Stammstrecken-Pläne verschlechtern Takt auf der S4

Im Wirtschaftsausschuss des Landtags ist am Donnerstag das S-Bahn-Fahrplankonzept für die Zeit nach der Fertigstellung der zweiten Stammstrecke vorgestellt worden. 

Fürstenfeldbruck – Wie der Stimmkreisabgeordnete Reinhold Bocklet berichtet, beinhalteten die Pläne eine Verschlechterung auf der S 4: Zähle man die Regional- und S-Bahnzüge derzeit zusammen, dann kommt man auf sechs S-Bahnzüge und drei Regionalzüge in der Spitzenstunde am Morgen, also neun Züge pro Stunde. Nach Inbetriebnahme der Stammstrecke sollten es nur noch acht Züge pro Stunde sein: Vier reguläre S 4-Züge im 15 Minuten-Takt, zwei Express S-24-Bahnen von Buchloe und zwei Regionalzüge.

Auf Intervention des Landtagsvizepräsidenten erklärten die Vertreter des Innenministeriums in der Sitzung, dass es sich bei dem vorgelegten Konzept nur um ein Grundmuster handle, das im Rahmen der späteren Fahrplangestaltung verbessert werden könne. Die Verantwortlichen hätten zugesichert, im Falle der S 4 für eine Korrektur zu sorgen, berichtet Bocklet. Das Innenministerium habe außerdem bekräftigt, dass an der S4-West nur ein Ausbau auf drei Gleise geplant sei. 

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