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Das Maximilianeum

Die beiden Stimmkreise der Region

Landtagswahl in Bayern 2018: Die Bewerber im Kreis Fürstenfeldbruck

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Im Herbst 2018 steht die Wahl zum bayerischen Landtag an. In der Region Fürstenfeldbruck dürfen Wähler im zwei Stimmkreisen abstimmen. Die Wahl am Sonntag, 14. Oktober, wird eine Zäsur mit sich bringen, da bei einigen Parteien ein Generationswechsel ansteht: Neue Gesichter werden auftauchen.

Fürstenfeldbruck - Bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2013 kehrte die CSU fast zu alter Stärke zurück. Mit Spannung blicken Beobachter nun auf den Ausgang im Herbst 2018 und auf die Fragen, wie die Christsozialen im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 abschneiden und welche Ergebnisse die anderen Parteien erzielen.

In Fürstenfeldbruck dürfen die Wähler in zwei Stimmkreisen abstimmen. Diese teilen sich auf in die Stimmkreise Fürstenfeldbruck-Ost und Fürstenfeldbruck-West/Landsberg.

Für die Region Fürstenfeldbruck stehen bei der Wahl zum Landtag 2018 einschneidende personelle Änderungen an: So endet bei der CSU die Ära Reinhold Bocklet, derzeit 1. Landtagsvizepräsident. Er wird nicht mehr als Direktkandidat der Partei antreten, deren Spitzenkandidat Markus Söder ist. Allerdings liegt Bocklet das Angebot der Oberbayern-CSU vor, auf der Liste zu kandidieren. Am 22. März erklärte Bocklet seinen Verzicht auf die Kandidatur. Sicher nicht mehr im Landtag vertreten sein wird die langjährige SPD-Abgeordnete aus Jesenwang, Kathrin Sonnenholzner. Die Tochter des früheren Münchner OB, Hans-Jochen Vogel, hat angekündigt, sich aus der Landespolitik zurück zu ziehen.

Das Ergebnis der Wahl 2013

Ebenfalls nicht mehr antreten wird bei der Landtagswahl 2018 Herbert Kränzlein (SPD). Der frühere Bürgermeister von Puchheim war bei der zurück liegenden Landtagswahl erstmals ins Gremium eingezogen. 

1. Der Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost

Im Vorfeld der Landtagswahl Bayern kam nun bei der CSU, aber auch bei der SPD, zu einem internen Ausleseverfahren. Bei der CSU im Kreis Fürstenfeldbruck bewarben sich vier Kandidaten um die Nachfolge im Direktmandat, das bislang Reinhold Bocklet inne hat. Es waren dies Gabriele Dietrich (51) aus Egenhofen, Andreas Hörl (41) aus Olching, Benjamin Miskowitsch (33) aus Mammendorf und Oliver Simon (39) aus Germering. Dieter Rubenbauer aus Gröbenzell hatte seine interne Bewerbung kurz vor Weihnachten zurück gezogen.  

Gabriele Dietrich ist Fachanwältin für Miet- und Eigentums-Recht, sitzt im Gemeinderat Egenhofen, ist Ortsvorsitzende der CSU Egenhofen und stellvertretende Kreisvorsitzende der CSU Fürstenfeldbruck. Andreas Hörl ist in Olching als Stadtrat und hier als Volksfest-Referent engagiert. 

Benjamin Miskowitsch

Der Diplom-Verwaltungswirt arbeitet als Polizeibeamter, weshalb sein Schwerpunkt auf dem Themenfeld Innere Sicherheit liegt. Miskowitsch  gehört dem Mammendorfer  Gemeinderat und dem Kreistag an. Er engagiert sich als Rettungsschwimmer und ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Er verantwortet die Regionalausgabe des Kreisboten. Dieter Rubenbauer war früher Bürgermeister in Gröbenzell. Er ist von Beruf Diplom- Ingenieur. Im Kreistag ist er Referent für Abfallwirtschaft. Außerdem ist er der Vize- CSU-Kreisvorsitzender.  Oliver Simon ist als Rechtsanwalt Partner in einer mittelständischen Kanzlei sowie Lehrbeauftragter an einer privaten FH. In der Kommunalpolitik ist er seit über zwölf Jahren aktiv, seit 2014 als ehrenamtlicher Stadtrat in Germering. Dort ist er auch CSU-Ortsvorsitzender.

Die CSU im Kreis Fürstenfeldbruck hielt zwei moderierte Vorstellungsrunden am 11. und am 18. Januar ab  Die eigentliche Nominierung der Direkt-Kandidaten für Landtag und (auch für den) Bezirkstag fand am 2.Februar  (Lichtmess) in Mammendorf statt.

Bei der CSU setzte sich Benjamin Miskowitsch als Direktkandidat für den Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost durch. Miskowitsch ist verheiratet und ausgebildeter Bürokaufmann. Die Geschäftsstelle des Kreisboten leitet er seit drei Jahren. Seine politische Grundhaltung bezeichnet er als konservativ. Ein Kurzinterview mit Miskowitsch finden Sie hier.

Für die SPD tritt Peter Falk bei der Landtagswahl 2018 im Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost an. Er setzte sich intern gegen Jürgen Cullmann aus Mammendorf, Philipp Heimerl aus Fürstenfeldbruck und Christoph Maier durch. Cullmann hat sich bereits einmal um ein Mandat im Europaparlament beworben - jedoch ohne Erfolg. Peter Falk gehört dem Gröbenzeller Gemeinderat an und ist im Brucker Kreistag der Frontmann der SPD. Falk (53) ist Richter am Landgericht München I. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist er in Gröbenzell und Puchheim.

Peter Falk

 In Gröbenzell gehört er auch dem Gemeinderat an, wo er das Amt des Finanzreferenten inne hat. Falk ist unter anderem Mitglied bei der Arbeiterwohlfahrt, bei Pro Bahn, beim Bund Naturschutz, bei Verdi und beim Verein gegen das Vergessen. Im Kreistag setzte er sich zuletzt für eine freiwillige Erhöhung der Sozialhilfe ein und kämpft darum, dass sich der Landkreis beim sozialen Wohnungsbau engagiert. Mitglied in der SPD ist er seit 1981.

Falk leitet auch den Rechnungsprüfungsausschuss des Kreistags. Er hatte sich bereits mehrfach für politische Mandate beworben. Einst scheiterte er nur knapp am Einzug in den Bundestag. Philipp Heimerl gehört dem Brucker Stadtrat an. Bei der Wahl zum OB im Frühjahr unterlag er. Heimerl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des SPD-Landtagsabgeordneten Herbert Kränzlein. Die Oberbayern-SPD setzte Falk auf Platz 16 der Zweitstimmen-Liste. Ein Kurzinterview mit Peter Falk finden Sie hier.

Ulrich Bode

Für die FDP im Stimmkreis Bruck Ost hat Ulrich Bode seinen Hut in den Ring geworfen. Er vertritt seine Partei seit vielen Jahren auch im Brucker Kreistag, wo er das Amt des IT-Referenten inne hat. Ulrich Bode ist selbstständiger Diplom-Informatiker. Zu seinen Hauptthemen gehören eine aktive Wirtschaftsentwicklung, eine konkretere Umsetzung der angestrebten Energie-Autarkie, das Landratsamt 2.0, also eine digitalisierte Kreisbehörde. Wichtig ist Bode außerdem eine leistungsstarke Breitbandversorgung. Er möchte außerdem das Thema S4 vorantreiben und Radwege bauen. Bode war von 1998 bis 2000 Generalsekretär der FDP Bayern. Seit 2002 ist er Landesvorsitzender der Vereinigung liberaler Kommunalpolitiker in Bayern. Ein Kurzinterview mit Ulrich Bode finden Sie hier.

Martin Runge

Im Stimmkreis Bruck-Ost möchte außerdem der Gröbenzeller Martin Runge (Grüne) wieder in den Landtag einziehen. Runge, langjähriger Politiker der Grünen, war bei der zurückliegenden Wahl überraschend aus dem Landtag geflogen, rückte nach der Bundestagswahl aber nach, da Margarete Bause in den Bundestag nach Berlin gewählt wurde. Runge ist auch zweiter Bürgermeister in seiner Heimatgemeinde Gröbenzell. Im Frühjahr hatte er für das Amt des OB in Fürstenfeldbruck kandidiert, unterlag dabei aber knapp seinem CSU-Kontrahenten Erich Raff. Runge (60) ist Vater von vier Kindern.Er ist Wirtschaftswissenschaftler, Unternehmer und Publizist. Runge war von 2011 bis 2013 Fraktionsvorsitzender der Grünen im bayerischen Landtag. Unter anderem ist er ein erklärter Gegner der zweiten Stammstrecke in München. Ein Kurzinterview mit Martin Runge finden Sie hier.

Die Freien Wähler schicken Hans Friedl aus Alling ins Rennen um das Direktmandat. Friedl ist selbstständiger Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft sowie Landwirt im Nebenerwerb. Dem Allinger Gemeinderat gehört er seit dem Jahr 1990 an.

Hans Friedl (FW)

 Er ist verheiratet, hat einen Sohn. Er ist Mitglied in zahlreichen Vereinen und versieht im Gemeinderat das Amt des Mittelstands- und Gewerbereferenten. Friedl setzt sich unter anderem für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge (Strabs) ein. Auf seiner Agenda außerdem: Bürgernahe Politik, Ausbau schneller Internetverbindungen, bedarfsgerechte Kitas, regionale Wirtschaftskreisläufe und eine solide Finanzpolitik. Von den Delegierten wurde Hans Friedl auf Platz 12 der Oberbayernliste gewählt. Ein Kurzinterview mit Hans Friedl finden Sie hier.

 Für die ÖDP tritt im Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost Christian Holdt (51) aus Emmering an. Der Marktforscher ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Holdt will sich vor allem um eine Lösung für die Wohnungsnot im Großraum München einsetzen. Ein Kurzinterview mit Christian Holdt finden Sie hier.

Ingo Hahn

Für die AfD tritt im Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost der promovierte Naturwissenschaftler und Hochschullehrer Ingo Hahn aus Stockdorf (Gemeinde Gauting, Kreis Starnberg) an. Nach der Nominierung regte sich innerhalb der AfD Widerstand. Das Schiedsgericht der AfD wies die Klage aber ab. Hahn unterrichtet an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München in den Fächern Geographie, Geoökologie und Kartografie. Als politische Schwerpunkte nennt er Umwelt-, Agrar- und Energiepolitik sowie Familien- und Bildungspolitik. Ein Kurzinterview mit Ingo Hahn finden Sie hier.

Für die Bayernpartei tritt Sebastian Kellerer an. Für die neu gegründete Mut-Partei kandidiert Manni Maier aus Gröbenzell. Der 51-Jährige Diplom-Ingenieur engagiert sich unter anderem für Solarenergie. Die politische Gemengelage der vergangenen Jahre habe ihn bewogen, sich parteipolitisch einzubringen, schreibt er. „Mut wird dringend gebracht im neuen Landtag.“ Ein Interview mit Manni Maier finden Sie hier.

Der Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost (Stimmkreis 117) umfasst die Große Kreisstadt Germering und die Gemeinden Adelshofen, Alling, Althegnenberg, Egenhofen, Eichenau, Emmering, Gröbenzell, Hattenhofen, Jesenwang, Landsberied, Maisach, Mammendorf, Mittelstetten, Oberschweinbach, Olching, Puchheim des Landkreises Fürstenfeldbruck. Wahlberechtigt waren bei der Landtagswahl 2013 117.378 Einwohner.

2. Der Stimmkreis Fürstenfeldbruck-West/Landsberg

Alex Dorow (CSU)

Für die CSU im Stimmkreis Fürstenfeldbruck-West/Landsberg tritt Alexander Dorow (53) bei der Landtagswahl 2018 erneut an. Er hatte das Direktmandat in Nachfolge Thomas Goppels bei der vorvergangenen Landtagswahl geholt. Ähnlich wie jetzt im Ost-Kreis musste sich der frühere BR-Sprecher damals erst parteiintern gegen andere Bewerber durchsetzen. Dorow ist verheiratet und hat fünf Kinder. Bekannt wurde er als Sprecher bei B5 aktuell und später als Moderator des Rundschau-Magazins und der Rundschau im Bayerischen Fernsehen. Mitglied des Landtags ist er seit April 2012, als er für Georg Fahrenschon nachrückte. Dorow hat mehrere Ehrenämter inne - zu seinen Leidenschaften zählt das Theaterspielen beim Theater Schondorf. Im Landtag gehört dem Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten an sowie dem Ausschuss für Wissenschaft und Kunst. Ein Kurz-Interview mit Alex Dorow finden Sie hier.

Für die Grünen geht Gabriele Triebel im Stimmkreis Bruck-West/Landsberg ins Rennen. Die 57-Jährige arbeitet als Diplom-Sportlehrerin und wohnt in Kaufering, wo sie das Amt der zweiten Bürgermeisterin versieht. 

Gabriele Triebel

Sie ist Mutter zweier Kinder und will sich unter anderem für eine kindgerechte Schulpolitik einsetzen. Triebel will ihre „Konfliktfreude“ in den bayerischen Landtag einbringen. Ein Kurzinterview mit ihr finden Sie hier.

Christian Winklmeier

Im Stimmkreis Bruck-West/Landsberg tritt außerdem Christian Winklmeier (26) aus Gilching für die SPD an. Winklmeier hat Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert - um aktuell ein Studium in Economics and Public Policy im Master an der Universität Augsburg anzuschließen. Nebenberuflich  ist er Mitarbeiter der SPD-Abgeordneten Kathrin Sonnenholzner. In seiner Freizeit ist Winklmeier ein passionierter Läufer. Außerdem spielt er Tischtennis. Winklmeier war auch bei der zurück liegenden Bundestagswahl angetreten, schaffte den Sprung nach Berlin aber nicht. Winklmeier stört sich an Menschen, die viel nörgeln, selbst aber die Gesellschaft nicht mitgestalten wollen. Deshalb wolle er politisch anpacken. In Gilching gehört Winklmeier dem Gemeinderat an, wo er das Amt des Jugendreferenten innehat. Wichtig sind ihm die SPD-Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Ein Kurzinterview mit Winklmeier finden Sie hier.

Georg Stockinger

Für die FDP bewirbt sich Ulla Schäfer. Sie führte in den Jahren 2012 bis 2016 den FDP-Kreisverband Landsberg an. Als ihre politischen Schwerpunktthemen gibt sie die Pflegesituation und die Mittelstandsförderung an. Sie fühlt sich dem freiheitlichen Denken verpflichtet und tritt für Deregulierung ein. Ulla Schäfer ist auch im Vorstand der Landsberger Energie-Agentur (Lena) engagiert. Nominiert wurde die Mutter zweier Kinder mit sechs von acht Stimmen. Ein Kurz-Interview finden Sie hier.

Für die Freien Wähler hat Georg Stockinger seinen Hut in den Ring für die Landtagswahl 2018 geworfen. Der frühere Kiesunternehmer gehört dem Brucker Stadtrat und dem Kreistag an und hat mehrere (erfolglose) Kandidaturen hinter sich. Unter anderem hatte er sich als Landrat und als OB beworben. Stockinger (57) will mit seiner kommunalpolitischen Erfahrung punkten und sich für eine bessere Finanzausstattung der Gemeinden und Städte stark machen. Er tritt ein für kostenlose Kindergärten und für den Bahnausbau. Auch er hält die Straßenausbaubeitragssatzung für ungerecht. Ein Kurzinterview mit Stockinger finden Sie hier.

Für die AfD tritt Edeltraut Schwarz als Direktkandidatin im Stimmkreis Bruck-West an. Die 50-Jährige aus Scheuring (Kreis Landsberg) will sich um Landtag dafür engagieren, dass die Lebensverhältnisse in Bayern verbessert werden. Als ihr großes Thema bezeichnet sie die innere Sicherheit. Ein Kurzinterview mit ihr finden Sie hier.

Für die Bayernpartei tritt Michael Hofmann an. Ein Kurzinterview mit ihm finden Sie hier.

Für die neu gegründete Mut-Partei kandidiert Mirella Heidegger (46) aus Fürstenfeldbruck. Die Industriekauffrau arbeitet ehrenamtlich in der Kleiderkammer der Erstaufnahmeeinrichtung in Fürsrtenfeldbruck. Sie ist überzeugt: „Wir müssen von der Couch kommen. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass ein kleiner lauter Teil der Menschen in diesem Land für alle spricht.“ Ein Kurzinterview mit Mirella Heidegger finden Sie hier.

 Für die ÖDP tritt Geltendolfs Vize-Bürgermeister Robert Sedlmayr (51) an. Sedlmayr ist Bankfachwirt und Vorsitzender des Solarvereins Geltendorf e.V. Er ist Vater von vier Kindern und passionierter Rennradler. Seine Schwerpunkte sind die Energiewende sowie ein konsequenter Umwelt- und Verbraucherschutz. 

Edeltraut Schwarz

Der Stimmkreis Landsberg am Lech, Fürstenfeldbruck-West (Stimmkreis 120) umfasst den Landkreis Landsberg am Lech sowie die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck und die Gemeinden Grafrath, Kottgeisering, Moorenweis, Schöngeising, Türkenfeld des Landkreises Fürstenfeldbruck. Wahlberechtigt waren bei der Landtagswahl 2013 123.048 Einwohner. Winklmeier wurde bei der Reihung der Oberbayern-Liste für die Zweitstimme auf Platz 18 gesetzt. 

Nur über die Liste wählbar sind mehrere weitere Kandidaten aus der Region Fürstenfeldbruck. So tritt für die CSU Thomas Goppel aus Eresing erneut an. Für die Grünen kandidiert Sepp Dürr aus Germering über die Liste, für die Freien Wähler Bernd Heilmeier aus Eichenau. Für die FDP kandidiert Andreas Teichmann aus Olching, für die Linkspartei Maria Mayr aus Geltendorf, für die ÖDP Dieter Kreis aus Fürstenfeldbruck, für die Mut-Partei Martin Heidegger aus Fürstenfeldbruck, für die Tierschutzpartei Kim Stoyhe aus Eichenau.

Das Ergebnis der Wahl 2013 im Westkreis
ÖDP-Kandidat Robert Sedlmayr.

Landtagswahl Bayern 2018: So funktioniert die Wahl

Bei der Landtags-Wahl hat jeder Wähler zwei Stimmen:  die Erststimme und die Zweitstimme. Man bekommt dafür zwei Stimmzettel. Auf jedem Stimmzettel ist jeweils nur ein Kreuz zulässig. Mit der Erststimme wählt man den Stimmkreis-Abgeordneten, also den Direkt-Abgeordneten. Mit der Zweitstimme wählt man eine Person einer Partei-Liste. Ob jemand in den Landtag kommt, hängt also auch von der Zahl der Stimmen ab, die er auf der Liste bekam. Damit ist nicht allein die von der Partei vorgenommene Reihung entscheidend. Neben den beiden Brucker Stimmkreisen gibt es 88 weitere in Bayern. Der Wahltermin wurde auf den 14. Oktober festgesetzt. 

Bei der Landtagswahl 2018 besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, seine Erst- und Zweitstimme per Briefwahl abzugeben. 

Der Wahlscheinantrag hier kann in der Regel bis zum zweiten Tag vor der Wahl, also bis Freitag, 15 Uhr gestellt werden; in Ausnahmefällen (etwa wenn das Wahllokal bei einer plötzlichen Erkrankung nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann) kann der Wahlschein auch noch bis zum Wahltag, 15 Uhr, beantragt werden.

Der Wahlbrief muss spätestens am Wahlsonntag um 18 Uhr bei der auf dem Umschlag genannten Stelle (Wahlamt der Gemeinde) eingehen. Das Transportrisiko liegt beim Wähler.  Bei der mündlichen Beantragung eines Wahlscheins ohne Verwendung des Formblatts auf der Wahlbenachrichtigung oder eines Online-Formulars bedarf es eines amtlichen Lichtbildausweis  wenn der Vorlage der Wahlbenachrichtigung. Wer den Wahlschein für sich abholen lassen möchte, muss dem Abholer eine Vollmacht hierzu erteilen. 

 

Die Direkt-Kandidaten im Stimmkreis-Ost im Überblick:

Die Direkt-Kandidaten im Stimmkreis-West im Überblick: 

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