Ausnahmegenehmigung aus dem Ministerium

Landwirtschaftsschule kann doch starten

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Die angehenden Bauern, die sich an der Landwirtschaftsschule in Puch angemeldet haben, können aufatmen.

Puch – Sie können am Montag wie geplant in ihr Semester starten. Bis Freitagnachmittag war das nicht sicher. Es hatten sich zu wenige Schüler angemeldet.

Eigentlich hätten sich nach Auskunft des Landwirtschaftsministeriums mindestens 16 Teilnehmer einschreiben müssen. Es waren aber nur zwölf. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat deshalb am Freitag entschieden, dass es für die Schule in Puch für dieses Semester eine Ausnahmegenehmigung gibt. Die angehenden Landwirte wären „besonderen Härten“ ausgesetzt, wenn das Semester geplatzt wäre, heißt es aus dem Ministerium. Außerdem wolle man ein Zeichen der Solidarität mit jungen Landwirten setzen. „Wir können es nicht zulassen, dass sich unsere Junglandwirte entmutigt von den Höfen abwenden“, so Michaela Kaniber.

Kreis-Bauernobmann Georg Huber zeigte sich erleichtert nach den guten Nachrichten aus dem Ministerium. „Ich freue mich riesig“, so der Puchheimer Landwirt. Es sei wichtig, dass seine angehenden Kollegen vor Ort ihr Handwerk erlernen könnten. Das sei auch für die in letzter Zeit ohnehin gesunkene Motivation der Landwirte wichtig.

Auch der Landtagsabgeordnete Hans Friedl (FW), selbst Bauer im Nebenerwerb, freut sich über die Rettung in letzter Minute. Er wünsche sich aber, dass sich die Schulen in der Region künftig besser untereinander abstimmen, damit Engpässe vermieden werden können.

Friedls Kollegen von der CSU, Benjamin Miskowitsch und Alex Dorow, betonen, wie wichtig es sei, jungen Landwirten eine Perspektive gegeben. „Unsere schnelle Intervention bei der Ministerin hat so zu einem für die Schüler wichtigen Erfolg geführt“, erklären die beiden Abgeordneten.  

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