Die leuchtenden Buchstaben montierte Künstler Christoph Hildebrand an seiner Stele. Dann wurde sie mit Hilfe eines Krans an der Cerveteristraße aufgestellt.
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Die leuchtenden Buchstaben montierte Künstler Christoph Hildebrand an seiner Stele. Dann wurde sie mit Hilfe eines Krans an der Cerveteristraße aufgestellt.

Fürstenfeldbruck

Licht-Skulptur stellt Fragen des Lebens

  • Ingrid Zeilinger
    VonIngrid Zeilinger
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Gimmeabreak – übersetzt „ich mach mal ‘ne Pause – heißt die Skulptur, die der Künstler Christoph Hildenbrand gerade gegenüber des Viscardi-Gymnasiums aufstellt.

Fürstenfeldbruck – Mit den orange und violett leuchtenden Buchstaben wirkt die Skulptur wie ein Werbeschild. Doch sie macht nicht Reklame für Konsumgüter, sondern thematisiert urmenschliche Fragen.

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Fragen, die Ursprung sind von Religion und Philosophie, die aber auch ganz aktuell sind in persönlichen und gesellschaftlichen Krisenzeiten. Das in violett gehaltene „Woher“ steht für die Vergangenheit, das orange leuchtende „Wohin“ für die Zukunft. Sie lassen sich in der Helix endlos lesen und sollen zum Nachdenken anregen.

Der aus Emmendingen stammende Christoph Hildebrand arbeitete für verschiedene Architekturbüros und verwendet Licht in einer Vielzahl von Techniken. Seit 1999 macht er Lichtinstallationen und Lichtskulpturen für den Innen- und Außenraum.

Mit der Stele steht nun auch die letzte der vier Licht-Skulpturen im Brucker Westen. Zuvor waren bereits die von Siegfried Kreitner geschaffene Stele „VIII 2019“ vor dem Stadtwerke-Neubau, der Macrocontroller, den Carolin Liebl und Nikolas Schmid-Pfähler am Buchenauer Platz errichtet haben, und das Werk „Let three be light“ der Künstler Anne Pfeifer und Bernhard Kreutzer gegenüber des künftigen Westparks aufgebaut worden. Alle Skulpturen haben mit Licht zu tun und stammen aus dem Wettbewerb „Stadtkunstland“. Die Bürger dürfen entscheiden, welches Werk die Stadt kauft. imu

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