„Wir setzen uns selbst unter Druck“ : Richard Bartels (l.) von der IG Lichtspielhaus und Markus Eisele, der Pächter des Brucker Kinos. Foto: Facebook

Ehemaliges Kino 

Lichtspielhaus: Der Eröffnungstermin steht

Zwar ist im alten Lichtspielhaus noch nicht alles fertig, und die Bauarbeiten werden noch eine Weile dauern – doch der Eröffnungstermin steht: Am Freitag, 27. Oktober, sollen in dem ehemaligen Kino wieder Filme über die Leinwand laufen.

Fürstenfeldbruck – „Wenn man keine Nägel mit Köpfen macht, dann geht nichts voran“, sagt Richard Bartels, der Vorsitzende des Vereins „IG Lichtspielhaus“. Dieser Ansicht ist auch der Pächter des Kinos, Markus Eisele, erzählt Bartels. Deswegen habe man nun den Eröffnungstermin auf Ende Oktober festgesetzt. „Wir setzen uns natürlich selber unter Druck“, sagt Bartels.

Denn im Moment wird im alten Lichtspielhaus noch fleißig gewerkelt. Vereinsmitglieder, Schreiner, Innenarhcitektik, Mitarbeiter von Eisele und natürlich von der Stadt beauftragte Baufirmen sind zugange, um das Kino herzurichten. Alles, was man sich ursprünglich vorgenommen hatte, wird man bis Herbst nicht schaffen, sagt Bartels. Zum Beispiel wird der komplette Umbau des Kinosaales mit Podest und Austausch der Kinostühle bis dahin sicher nicht abgeschlossen sein. Doch die wichtigen Punkte sollen bis Ende Oktober abgehakt sein, sagt Bartels: Der Umbau des Eingangsfoyers zu einem neuen Aufenthaltsbereich, die Arbeiten an der Statik des Daches und nicht zuletzt der Austausch der Leinwand und der Kino-Technik. „Technisch ist es die Endversion“, sagt Bartels.

Deswegen soll nun in gut zwei Monaten der Betrieb mit Kino-Vorstellungen anlaufen. Schließlich war Herbst immer der anvisierte Eröffnungstermin für das Lichtspielhaus. Und laut Betreiber Markus Eisele mache es auch keinen Sinn, Anfang nächsten Jahres erst in die Kino-Saison zu starten, sagt Bartels. Damit verliere man zuviel Zeit.

Um die Fürstenfeldbrucker schon einmal neugierig zu machen, hat man jetzt bereits Filmplakate aufgehängt. Ein Beispiel für das Arthouse-Kino, das im neuen Lichtspielhaus laufen soll, ist der Film „Schloß aus Glas“ – ein Familiendrama und eine Literaturverfilmung nach einem Bestseller-Roman von Jeanette Walls. Weil man immer noch mitten in den Bauarbeiten steckt, hat man aber auch noch keine besonderen Eröffnungsfeierlichkeiten geplant, erklärt Bartels. Da hänge man ein wenig in der Luft, Gedanken hat man sich im Verein aber schon gemacht.

Dem Verein haben sich mittlerweile circa 30 Mitglieder angeschlossen. Bartels sagt, mit Flyer-Werbung in der ganzen Stadt wolle man bis zur Eröffnung noch möglichst viele weitere Mitglieder werben.

von Fabian Dilger 

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