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Das alte Kino: Jetzt soll sich eine Arbeitsgruppe mit der künftigen Nutzung befassen. 

Bruck braucht ein Kozept

Lichtspielhaus: Projektgruppe soll es richten

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Fürstenfeldbruck – Es kommt wieder Bewegung in die Planungen rund um das Lichtspielhaus. Nun hat sich ein Arbeitskreis zusammengefunden, der ein Konzept entwerfen soll.

Im Fokus: Die Nutzung. Klar ist, dass es Kino-Vorstellungen geben soll. Außerdem könnten in dem Gebäude an der Maisacher Straße Theatergruppen ihre Proben abhalten, Vereine sich einmieten.

„Das ist eine äußerst positive Entwicklung“, sagt der amtierende Bürgermeister Erich Raff (CSU) einen Tag nach der nicht-öffentlichen Versammlung im Rathaus, zu der etwa 80 Interessierte gekommen waren. „Ich habe den Eindruck: Das kann was werden.“

In dem Arbeitskreis, der sich am 17. Mai treffen soll, engagieren sich mehr als zehn Personen. Unter ihnen sind Kulturreferent Klaus Wollenberg (FDP), Carolin Danke (Vorsitzende des Brucker Brett’l), Susi Droth (Vize bei der Heimatgilde), ein Vertreter des Brucker Kulturvereins, Stefan Döpke aus Gauting (er könnte für das Programmkino verantwortlich sein), eine weitere potenzielle Kino-Betreiberin aus München, der Leiter einer Brucker Werbe-Firma und auch Vertreter des Förderverein Lichtspielhaus.

„Es wird sich zeigen, welches kulturelle Konzept umgesetzt werden kann“, sagt Raff. Er betont: „Ich dafür, dass das Kino in einer solchen Art genutzt wird.“ Thomas Lutzeier, Vorsitzender des Fördervereins, wirft Raff dagegen vor, einen Kindergarten in dem alten Gebäude unterbringen zu wollen. Dem widerspricht Raff. „Wenn das Kultur-Konzept scheitern sollte, kann man das Gebäude ja nicht leer stehen lassen. Das habe ich damit gemeint“, erklärt er.

Und er sagt: „Es gibt keinerlei Vorbehalte gegen den Förderverein.“ Lutzeier kündigt dagegen an, in der nächsten Mitgliederversammlung darüber zu diskutieren, „wie es weitergeht.“ Er meint: „Kann gut sein, dass es einen weiteren Bürgerentscheid in Fürstenfeldbruck geben wird."

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