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Die Baywa denkt darüber nach, das Gelände an der Hubertusstraße zu verlassen.

Gegenüber des Waldfriedhofs

Macht Baywa Platz für Wohnungen?

Fürstenfeldbruck - Das Gebiet rund um die Hubertusstraße gilt in Bruck nicht gerade als attraktives Wohnviertel. Das Problem: Zu viel Gewerbe. Jetzt tun sich für die Stadt ungeahnte Möglichkeiten auf.

 Nein, die Gegend um die Hubertusstraße ist nicht gerade ein Vorzeige-Viertel von Fürstenfeldbruck. „Hier sind Gewerbe und Wohnhäuser einfach viel zu nah aneinandergebaut, den stadtplanerischen Fehler hat man damals gemacht“, sagte Martin Kornacher in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses.

Direkt an der Ecke Landsberger Straße – gegenüber des Waldfriedhofs und neben einer großen Wohnanlage – ist seit Jahrzehnten die Baywa angesiedelt. Aber das könnte sich ändern. Denn die Firma hat bei der Stadt angeklopft. Sie möchte umziehen – den Verkauf des etwa 8000 Quadratmeter großen Grundstücks östlich der Hubertusstraße schließt die Baywa nicht aus. „Bei der Baywa gibt es im Moment Überlegungen, aber keine konkreten Planungen, dieses Grundstück zu verkaufen und in Fürstenfeldbruck ein anderes Gewerbegrundstück zu finden“, sagt eine Sprecherin auf Tagblatt-Nachfrage. „Hintergrund wäre, dass wir für den Bereich Technik einen Standort schaffen, der den gewachsenen Kundenansprüchen besser entspräche.“ Momentan stehen auf dem betroffenen Areal ein saisonal betriebenes Lager („der Turm“), eine Werkstätte für Landtechnik, eine Tankstelle und ein Verwaltungsgebäude.

Nun will die Stadt mit der Firma über eine eventuelle Neuordnung des Geländes sprechen. Kornacher könnte sich sogar vorstellen, dass in dem hohen Gebäude ein geplantes Gründerzentrum für junge Wirtschaftsunternehmen Platz findet. Das Projekt steckt aber noch in den Kinderschuhen. Ein viel größeres Problem ist aber: Die Stadt hat momentan keine Fläche für die Baywa im Angebot.

von Verena usleber

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