Eis- und Rollsportclub

Die Meerjungfrau in Bruck: Eisiges Musical füllt das kalte Stadion

Glitzernde Kürkleider und Kostüme, kratzende Kufen und jede Menge Herzblut sind das Grundrezept für eine Revue des Eis- und Rollsportclubs (ERCF). Heuer zeigt der Verein „Die kleine Meerjungfrau“. Das Tagblatt war bei der Premiere dabei.

Fürstenfeldbruck – Trotz der klirrenden Kälte wollten sich zahlreiche Besucher die Premiere des frei nach dem Märchen von Hans Christian Andersen erarbeiteten Musicals „Die kleine Meerjungfrau“ im Eisstadion nicht entgehen lassen. Selbst der ein oder andere Badegast der Amperoase wagte sich barfuß und in Badehose auf die verschneite Terrasse des Schwimmbades, um bei diesem vom ERCF inszenierten Spektakel dabei zu sein. Schließlich gab es ja auch einiges zu sehen: 140 Vereinsmitglieder, alle in schillernden und glitzernden Kostümen, hatten es sich zum Ziel gesetzt, ihr Publikum für gut eine Stunde in die zauberhafte Unterwasserwelt der Meerjungfrau Mariella mitzunehmen.

Verkleidet als bunte Fische, Seepferdchen, Schildkröten, Krabben, Quallen, Delfine, Möwen und Haie zeigte der Vereinsnachwuchs sein Können. Die Großen legten etwa als Meerjungfrau Mariella (Kira Prechtl), deren Vater Poseidon (Manuela Mertsch) und als böse Hexe Baba Yaga (Lena Hauth) zu Klängen, die manchen aus dem Disney-Film Arielle wohl bekannt gewesen seien dürften, eine heiße Kufe aufs Eis. Selbst die Gründungsmitglieder des Vereins, Yvette Neumann und Anette Kahl, waren als Gehilfen der Meerhexe mit von der Partie.

„Das ist wirklich toll, wenn von jung bis alt alle mit auf dem Eis sind“, erklärt Dorothea Heid vom ERCF. „Das ist halt ein Gesamtvereinsprojekt, an dem wir immer schon ab Sommer arbeiten. Und wenn das Ergebnis dann auch noch den Leuten gefällt, ist es für uns umso schöner.“

Nach der gelungenen Premiere ist die Erleichterung groß. Kira Prechtl, die die Meerjungfau Mariella spielt: „Im Vorfeld hatten wir natürlich alle Sorgen, dass etwas schief geht. Aber jetzt, wo es so gut gelaufen ist, freue ich mich richtig auf die nächste Aufführung.“ Auch der neunjährigen Cecil aus Gernlinden, die als Schildkröte mitgewirkt hat, hat die Revue gut gefallen. Einziger Wermutstropfen: Wenn man hinter den Kulissen auf seinen Auftritt warten muss, bekommt man von der Show nichts mit. Katja Brenner

Noch eine Vorstellung

Wer sich selbst in die Unterwasserwelt entführen lassen will, hat dazu nochmals am Samstag, 18 Uhr, Gelegenheit. Dann zeigt der ERCF seine Eisrevue zum zweiten und voraussichtlich letzten Mal. Der Eintritt ist wieder frei.

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