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Hier solle n Straßenlampen aufgestellt werden: die Kurt-Schuhmacher-Straße im Brucker Norden.

Sicherheitsdebatte 

Mehr Licht auf Brucks Straßen

Einige Ecken im Stadtgebiet sollen künftig auch nachts sicherer werden. Das Rathaus installiert zusätzliche Straßenlaternen. Betroffen ist auch ein gern genutzter Weg in der Nähe des Schlangenhauses, der momentan ziemlich duster ist.

Fürstenfeldbruck – Insgesamt erhellen derzeit rund 3250 Leuchten das Stadtgebiet. Dunkel sieht es derzeit aber noch entlang der Kurt-Schuhmacher-Straße im Brucker Norden aus. Bereits bei einer Begehung 2013 war das bemängelt worden. Vor allem im Kreuzungsbereich sollte etwas unternommen werden.

„Wir bräuchten dort auch einen Gehweg“, sagte Dritte Bürgermeisterin Karin Geißler (Grüne) im zuständigen Ausschuss. Denn der relativ neu eröffnete Supermarkt ziehe viele Menschen an. Zusätzlich, so einige Stadträte, seien oft viele Fußgänger und Radler an der Straße unterwegs. Insgesamt sollen 13 Leuchten installiert werden. Die Baukosten liegen voraussichtlich bei rund 57 700 Euro.

Auch an der Friedrich-Ebert-Straße im Nordosten der Stadt sollen zwölf neue Laternen installiert werden. Momentan ist die Stadt im Gespräch mit den Anwohnern. Kostenpunkt: 29 700 Euro.

An der Röntgenstraße hat die Stadt ebenfalls ein Defizit ausgemacht. Dort sei die Beleuchtung derzeit schlecht, heißt es in den Unterlagen der Verwaltung. Nun sollen die alten teilweise gegen neue Masten ausgetauscht werden. Hier liegen die geschätzten Kosten etwa bei 25 000 Euro. Bei allen Maßnahmen müssen die Anwohner voraussichtlich beteiligt werden.

Auch an einem Weg an der neuen Psychiatrie an der Stadelberger Straße sollen Leuchten aufgestellt werden. Das für die Kabel notwendige Lehrrohr in der Erde wurde bereits beim Bau der Einrichtung verlegt.

2019 soll außerdem der Gehweg entlang des Finanzamtes Leuchten bekommen. Die Lichter an der Josef-Spital-Straße werden erneuert und am Weilerweg sollen Lichtlücken aufgefüllt werden.

Für 2020 plant die Stadt, Masten entlang der Cerveteristraße zwischen dem Parkplatz Richtung Rothschwaiger Wald und der Bajuwarenstraße aufzustellen. Auch Am Kugelfang soll eine Lichtlücke geschlossen werden.

Bereits seit 2012 rüstet die Stadt um. Kaputte alte Lampe werden durch LED-Leuchten ersetzt. Allerdings muss immer der komplette Leuchtenkopf ausgetauscht werden. Denn wenn sozusagen nur die Glühbirne gewechselt wird, erhält die Stadt keinen Zuschuss.

Außerdem übernimmt der jeweilige Hersteller dann keine Gewährleistung. Insgesamt will die Stadt jedes Jahr 200 000 Euro investieren – und das über sieben Jahre. Die rund 1,4 Millionen Euro werden bezuschusst. Zusätzlich hat die Stadt so eine durchschnittliche Einsparung von 64 Prozent. Die Amortisationszeit liegt laut einem Fachbüro bei acht Jahren.

von Verena Usleber 

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