Müll am Geisinger Steig
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Müll am Geisinger Steig

Fürstenfeldbruck

Jede Nacht eine Party: Mehr Müll in Corona-Zeiten

  • Ingrid Zeilinger
    vonIngrid Zeilinger
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Ob am Pucher Meer, im Marthabräupark oder am Geisinger Steig: Die Menschen verbringen die Zeit draußen und feiern kräftig – auch wegen der Corona-Pandemie. Das Ergebnis: Jede Menge Müll, der wiederum Anwohner auf den Plan ruft.

Fürstenfeldbruck – Immer wieder bleiben Masken, Flaschen und andere Überreste eines Treffens am Geisinger Steig liegen. „Das kann man doch nicht akzeptieren“, klagt ein Brucker. Und das ist nicht mal der schlimmste Fleck in Fürstenfeldbruck. Rund ums Pucher Meer und Am Kugelfang sieht es noch viel wüster aus, berichtet Bauhofleiter Peter Langenegger. „In der Unterführung am Pucher Meer feiern die Menschen jeden Tag draußen.“ Bei guten Wetter sehen auch die Badewiesen entsprechend vermüllt aus. „Niemand nimmt das Zeug wieder mit“, klagt Langenegger. Während der Corona-Zeit hat er festgestellt, dass verstärkt Partys ins Freie verlegt werden. „Seit Corona hat sich vieles verändert“, sagt der Bauhofchef. Seine Männer tun das möglichste: „Wir fahren mit vier Leuten Müll.“ Mehr sei aber nicht drin. Kaum sei etwas weggeräumt, liege wieder Abfall dort.

Bei der Stadt kennt man das Problem. Verstärkte Klagen über Lärm und Müll seien jedoch nicht im Rathaus angekommen, erklärt eine Stadtsprecherin. Allerdings habe sie vermehrt Hausmüllbeutel in öffentlichen Papierkörben gesehen. Mehr Sicherheitsdienst muss die Stadt jedoch nicht auf die Straße schicken. Am Pucher Meer und im am Marthabräuweiher seien unverändert die Security-Männer unterwegs, wie jeden Sommer.  imu

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