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Radler sollen auch in Fürstenfeldbruck mehr Raum auf der Straße bekommen. 

Offensive der Stadtratsfraktionen

Mehr Sicherheit für Radler in Fürstenfeldbruck: Schutzstreifen gefordert

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Die Stadtratsfraktionen in Fürstenfeldbruck fordern in einem Antrag Schutzstreifen für Radler. Die Streifen sollen zwischen 1,50 Meter und an bestimmten Stellen sogar bis zu zwei Meter breit sein. 

Fürstenfeldbruck– Die Stadt soll radlfreundlicher werden. Dieses Ziel hat sich Fürstenfeldbruck schon lange auf die Fahnen geschrieben. Nicht umsonst ist sie der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen beigetreten. Und trotzdem passiert immer noch zu wenig für die Drahteselnutzer, finden Grüne, ÖDP und die Ausschussgemeinschaft „Die Partei & Frei“. Daher wünschen sie eine Rad-Offensive, um für mehr Sicherheit zu sorgen und das Klima zu schonen.

In ihrem Antrag „schneller und sicherer radln in Bruck“ fordern die Stadtratsfraktionen mit Unterstützung des Radlclubs ADFC und Verkehrsforums Schutzstreifen mit einer Mindestbreite von 1,5 Metern in einer Reihe von Straßen. An den Hauptverkehrsachsen und Straßen mit viel Schwerlastverkehr solle dieser sogar 1,75 bis zwei Meter breit sein. Die Schutzstreifen könne die Stadt eigenständig anordnen, schreiben die Antragssteller. Wichtig ist ihnen, dass die Radfahrer nicht auf Kosten der Fußgänger mehr Platz bekommen.

Schutzstreifen für Radler in Fürstenfeldbruck: Mehr Raum

„Schutzstreifen können zwar keine baulich getrennten Radlwege ersetzen“, schreibt Jan Halbauer (Grüne) im Namen der drei Fraktionen. „Sie geben aber den Radlern mehr Raum und fördern die gegenseitige Rücksichtnahme auf gemeinsam genutzten Straßen.“ Zudem könnten Schutzstreifen mit den für den Radverkehr freigegebenen Gehwegen kombiniert werden.

Vor allem vor Kreuzungen mit Ampeln fordern die Fraktionen vielerorts Schutzstreifen. Dort werden die Haltelinien für die Autos etwas von der Kreuzung zurückgesetzt. Vor den Pkws können die Radfahrer an einer extra Markierung auf grünes Licht warten. Das verbessere die Verkehrssituation für die Radlfahrer. Zu Parkplätzen soll zudem ein Sicherheitstrennstreifen markiert werden. Über den Antrag wird der Stadtrat beziehungsweise der Verkehrsausschuss beraten.  

In Olching gibt es mittlerweile einmal im Monat eine Aktion, die sich Critical Mass nennt. Die Radler fahren nebeneinander, um aufzuzeigen, dass sie ebenfalls Platz im Straßenverkehr brauchen

Auch spannend: Viehmarktplatz angesetzt: Sitzung des Bauauschusses endet abrupt.

imu

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