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Ein opulentes Spektakel: Verdis Oper „Nabucco“ ist im Veran staltungsforum nur noch zweimal zu sehen und hören.  

In Fürstenfeldbruck

Nabucco im Veranstaltungsforum: Operngenuss in vier Akten mit Untertiteln

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Sie ist ein Genuss für Ohren und Augen: Die Oper „Nabucco“ im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck. Noch zwei Aufführungen gibt es Am Wochenende.

Fürstenfeldbruck – Wer sich schon immer eine Oper gönnen wollte, es aber nie wirklich gewagt hat, ist hier richtig, hat aber nur noch zweimal Gelegenheit dazu. Und wird dabei mit Giuseppe Verdis „Nabucco“ bestens bedient. Am Samstag, 19.30 Uhr, und Sonntag, 16 Uhr, stehen die mehr als 50 Mitwirkenden des Philharmonischen Chors zum letzten Mal auf der großen Fürstenfeld-Bühne.

Minutenlange stehende Ovationen bei der Opern-Premiere

Getragen von den international tätigen Solisten Attila Mokus (Serbien, Bariton), Cornelia Lanz (Mezzosopran) sowie den aus Südkorea stammenden Stefano Hwang, Martin Ohu und Soomin Yu hat Regisseurin Birgit Kronshage vor zwei Wochen eine Premiere mit minutenlangen stehenden Ovationen gefeiert. Größten Anteil daran hatte die in der Ukraine geborene Oxana Arkaeva. Die in Moskau und New York ausgebildete Sopranisten beherrscht die Bühne im Veranstaltungsforum.

Zwar tun sich diejenigen Zuhörer, die der italienischen Sprache nicht mächtig sind, möglicherweise anfangs etwas schwer, das Meisterwerk um den babylonischen Herrscher Nebukadnezar (Nabucco) zu interpretieren. Doch je schneller die eingeblendeten Untertitel oberhalb der Bühne entdeckt werden, je eher wird auch der Unkundige mit der Geschichte vertraut, die Giuseppe Verdi in vier Akten erzählt. Es geht wie fast immer um Jerusalem, die Juden, um Religion und die Frage, wer den wahren Glauben hat. Optisch wird das von Tamara Oswatitsch gestaltete Bühnenbild zunächst von naturfarbenen Kostümen beherrscht, die dann beim großen Finale in ein buntes Szenario getaucht werden.

Es gibt noch Karten für Nabucco im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck 

Das Akademische Sinfonieorchester München – dirigiert von Carolin Nordmeyer – tut sein Übriges, um das zweistündige Opus zu einem Genuss für Ohren und Augen zu machen. Höhepunkt ist natürlich der weltberühmte Gefangenenchor, die heimliche Nationalhymne Italiens.

Das Konzert am Samstagabend ist bereits ausverkauft, für die abschließende Sonntagsvorstellung gibt es Tickets von 25 bis 36 Euro noch an der Tageskasse. Wer leer ausgeht, kann den Philharmonischen Chor am Dienstag, 15. August, im Brunnenhof der Münchner Residenz besuchen. Im Angebot dann: Carl Orffs „Carmina Burana“.

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