Tischtennis

Nach Rückzug gleich wieder in der Spur

Fürstenfeldbruck – Auch nach dem vor einem Jahr vollzogenen freiwilligen Rückzug aus der 2. Bundesliga und der Auflösung der kompletten Mannschaft, sorgen die Tischtennis-Männer des TuS Fürstenfeldbruck für Erfolge:

 Die bisherige zweite und aktuelle erste Garde hat nach dem Aufstieg in die Bayernliga dort auf Anhieb die Tabellenführung übernommen. Sie schlug zuletzt ebenso den personell dezimierten MTV Ingolstadt mit 9:0 wie danach die Konkurrenz aus Straubing (9:5). Weil sich der PSV Augsburg gleichzeitig einen Ausrutscher leistete, haben sich die Brucker an der Tabellenspitze ein wenig abgesetzt.

Ingolstadt musste mit drei Ersatzspielern antreten. Zwei der Stammformation hatte die Grippe fest im Griff, der dritte fällt nach einem Riss der Achillessehne längere Zeit aus. So hatte der TuS, der erneut auf den mit seiner Promotion beschäftigten Kapitän Hannes Wolf verzichtete, leichtes Spiel. Dennoch war der glatte 9:0-Sieg keine Selbstverständlichkeit. Denn die Gäste von der Donau hatten junge und motivierte Ersatzspieler dabei.

Wesentlich schwerer tat sich das TuS-Team gegen Schlusslicht Straubing. Das lag zum einen daran, dass selbst um den mit Antibiotika vollgestopften Andras Podpinka gebangt werden musste. Der mitspielende Cheftrainer und ehemalige Weltranglisten-Spieler verlor erstmals vier Sätze, ist aber weiterhin einziger ungeschlagener Spieler der Bayernliga.

Der argentinische U19-Nationalspieler Tomas Joffre, der sein letztes Spiel für den TuS bestritt, bekam zum Abschied einen Brucker Maßkrug und spielte wie immer erfrischendes Angriffs-Tischtennis. Zoltan Csetle war wie so oft eine Bank am zweiten Paarkreuz, wo der 13-jährige Petros Sampakidis mit dem Schicksal haderte: Beide Partien verlor er in der Verlängerung des fünften Satzes. Da war es gut, dass im zweiten Durchgang auch Thomas Meisinger ein Einzel gewann und das Nachwuchstalent Daniel Wittig (15) auf gutem Weg zu einem Bayernliga-Sieg war. (rl)

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