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Der FC Bayern und Nico Kovac haben sich getrennt.

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Nach der Trennung von Niko Kovac: Wer soll Trainer beim FC Bayern werden?

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Nach dem Aus von Niko Kovac als Trainer des FC Bayern stellt sich auch im Münchner Fußball-Umland die Frage nach einem geeigneten Nachfolger. Das sagen Experten aus der Region:

Fürstenfeldbruck - Selbst an eingefleischten und sonst den „Roten“ eher spinnefeind eingestellten Löwen-Anhängern geht die Sache nicht spurlos vorbei. Franz Schrodi etwa, der Vater des SPD-Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Bayernliga-Spielers Michael Schrodi, hat wie so viele andere einen heißen Kandidaten auf der Liste. Auch für ihn ist Erik ten Hag von Ajax Amsterdam einer, der zum FC Bayern passen würde.

Martin Buch (37) Fürstenfeldbruck, U15-Trainer der SpVgg Unterhaching:  „Kovac trägt nicht allein die Schuld. Die Mannschaft steht in der Pflicht. Der Zeitpunkt für einen Wechsel ist richtig, da der Druck immer stärker wurde. Auf keinen Fall würde ich José Mourinho holen. Erste Wahl für mich ist Erik ten Hag von Ajax Amsterdam. Auch Ralf Rangnick ist ein Macher, allerdings menschlich sehr schwierig.“

Franz Schrodi (68) Gröbenzell, Fußball-Experte und bekennender Löwen-Fan: „Das hat sich abgezeichnet. Kovac war der Aufgabe nicht gewachsen und von Beginn an höchstens eine 1C-Lösung. Ohne Unterstützung von oben hatte er überhaupt keine Chance. Ich vermute, dass der Ajax-Trainer kommt. Mourinho passt nicht zu den Bayern. Und auch Ralf Rangnick wird sich das nicht antun, wenn er die Chance erhalten sollte.“

Markus Salzmann (45) Mammendorf, Trainer TSV Bruck-West: „Ich fand Kovac sehr sympathisch. Zuletzt sah es so aus, als würde die komplette Mannschaft gegen ihn spielen. Dass Bayern aber so schnell die Reißleine zieht, hätte ich auch nicht gedacht. Als Nachfolger würde ich mir „Kloppo“ oder Nagelsmann wünschen. Weder Mourinho noch Rangnick halte ich für geeignet. Aber es wird ten Hag kommen.“

Stefan Sturm (54) Fürstenfeldbruck, ehemaliger Ü32-Spieler beim FC Bayern: „Menschlich hervorragend hat sich Kovac im Vorjahr in ähnlicher Situation nicht aus der Ruhe bringen lassen. Er hat aber keinen Plan B, Taktik und Spielideen sind nicht seine Stärken. Auch waren einige Aussagen unglücklich. Man kann nicht als Bayern-Trainer sagen, die Frankfurter Fans sind die besten der Liga. Für mich wäre Ralf Rangnick die beste Lösung.“

Hans Greben (74) Fürstenfeldbruck, ehemaliger Bayernliga-Trainer: „Für Kovac kam der Wechsel nach München zu früh. Fußball-Künstlern ist zwar schön zuzuschauen, wenn sie den Ball haben. Wenn sie ihn aber nicht haben, dann fehlt die Arbeit nach hinten. Das hat Kovac nicht überrissen. Jetzt kann er froh sein, dass es vorbei ist. Der Zeitpunkt war richtig. Momentan wüsste ich aber keinen Nachfolger.“

Uwe Schaller (61) Unterschleißheim, Trainer beim FC Eichenau: „Mir tut Kovac leid, denn er ist ein Pfundskerl. Aber er hat zu viele Fehler gemacht – bei Interviews, mit Boateng, mit Müller. Und er hatte keine Rückendeckung von Rummenigge. Ein bisserl hat er sich auch selbst das Grab geschaufelt. Für mich gibt es bei Bayern nur eine Alternative: Jürgen Klopp. José Mourinho passt jedenfalls nicht zu Bayern.“

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