Mitten in Ebersberg: Wohnhaus steht in Flammen

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Auch die FOS und BOS ist nun eine Schule ohne Rassismus. Das Schild wurde bei der Zeremonie aufgehängt. 

Fürstenfeldbruck

Nächste Schule stellt sich gegen Rassismus

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Auch die Fach- und Berufsoberschule ist in den Kreis der „Schulen gegen Rassisimus“ aufgenommen worden. Die Schüler wollen ein Zeichen setzen.

FürstenfeldbruckDas Schild „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist gut sichtbar im Bereich der Schule angebracht. Für Schulleiterin Monika Pfahler ist allein bereits das schon wichtig. „Denn dieser Titel ist Auszeichnung und Verantwortung zugleich“, sagte sie im Rahmen der offiziellen Zeremonie. Bei 40 verschiedenen Nationalitäten an der Schule habe sich eine Bewerbung geradezu angeboten. „Wir sind eine bunte Schule durch und durch“, so Pfahler. Das strahle nach außen und das werde ebenso innerhalb der Schule gelebt. Gemeinsam mit anderen auch mal fremde Wege oder Ideen anzugehen, sei an der FOS und BOS stark verankert.

Viscardi-Gymnasium ausgezeichnet

Diese Einstellung würdigte Vize-Landrätin Martina Drechsler: „Es freut mich, dass sich so viele Schulen gegen Rassismus wenden“, meinte sie auch in Bezug auf das Viscardi-Gymnasium, das erst vor wenigen Wochen ausgezeichnet worden war. Es sei aber bedauerlich, dass dies an so vielen Schulen notwendig sei. Fürstenfeldbrucks Oberbürgermeister Erich Raff bestätigte dies: „Die FOS und BOS zeigt viel Mut.“ In einer Schule gegen Rassismus sei es schwer, dass sich Vorurteile bilden.

Im familiären Bereich hat dies der Landtagsabgeordnete Alex Dorow miterlebt – durch seinen Großvater, der als Ire mit dem Familiennamen „Darow“ nach Deutschland kam. Die Anfeindungen seien zwar nicht so heftig gewesen, wie sich dies heutzutage darstelle. „Man hat ihn aber spüren lassen, dass er erstmal ein Fremder war.“ Daher betonte Dorow, dass man beachten müsse, welche Sprache man untereinander im Alltag pflege.

Gegen Diskriminierung

Hannah Neumayer, Vertreterin der oberbayerischen Regionalkoordination Schulen gegen Rassismus, richtete an die Schule die Bitte, der Projektwoche künftig stets ein bis zwei Aktionen folgen zu lassen. „Wir müssen Diskriminierung jeder Art entgegentreten.“ Unterstützt wird die Aktion an der FOS und BOS von der Band „Kytes“, die von Michael Spieler, Timothy Lush, Kerim Öke und Thomas Sedlacek gebildet wird. Die Musiker hatten sich bereit erklärt, die Patenschaft zu übernehmen. „Wir sind Musiker“, sagte Lush. „Es ist egal, wo unsere Fans herkommen.“

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