Ein grüner Stromstecker liegt auf einer Stromrechnung.
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Die Stadt will beim Energiesparen helfen

Fürstenfeldbruck

Neues Förderprogramm zum Energiesparen

  • Thomas Benedikt
    VonThomas Benedikt
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Die Stadt hat sich beim Klimaschutz ehrgeizige Ziele gesteckt. Bis 2035 soll Fürstenfeldbruck klimaneutral werden. Mit dazu beitragen soll auch das Förderprogramm Energieeinsparung.

Fürstenfeldbruck – Das wird jetzt komplett umgekrempelt. Die Idee dahinter ist einfach. „Mit dem Geld, das wir einsetzen, wollen wir die Wirkung maximieren“, erklärt Klimaschutzbeauftragter Thomas Müller.

Das hat Folgen: Das bestehende Förderprogramm wird komplett eingestellt. Punkte, wie die Bezuschussung beim Austausch der Haustüre gibt es somit in Zukunft nicht mehr. Alexa Zierl (ÖDP) begrüßte die neue Richtung, in die das Förderprogramm gehen soll: „Haustüren austauschen bringt uns im Klimaschutz nicht maßgeblich weiter.“

Martin Kellerer (CSU) trauerte dem Wegfall dieses Punktes dagegen etwas nach: „Das war schon beliebt.“

Das neue Förderprogramm startet zunächst mit nur einem Modul: Dachbegrünung. Die soll zukünftig mit 25 Euro pro Quadratmeter bezuschusst werden. Nötig ist dafür nach längerer Diskussion lediglich ein Nachwies per Rechnung für die Materialien oder der ausführenden Firma. Mit der Zeit sollen weitere Punkte hinzukommen. Das sei der Vorteil des modularen Modells, sagt Müller. So könne man nach Bedarf Förderungen hinzufügen aber auch wieder wegnehmen.

Welches Modul das nächste sein soll, dazu hatte Zierl bereits konkrete Vorstellungen: Photovoltaik- und Solaranlagen. Einen entsprechenden Antrag hat sie bereits gestellt. Der soll nach Möglichkeit noch mit den Haushaltsberatungen im Februar nächsten Jahres behandelt werden. THOMAS BENEDIKT

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