Die „Schlachthofbrücke“ führt von der Schöngeisinger Straße über die Amper auf die Lände, wo das neue Quartier entstehen soll.
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Die „Schlachthofbrücke“ führt von der Schöngeisinger Straße über die Amper auf die Lände, wo das neue Quartier entstehen soll.

Kritik von der CSU

Neues Quartier auf der Lände: Architekten feilen nun am Rahmenplan

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Der Rahmenplan für das neue Quartier auf der Lände und bei der Aumühle kann erstellt werden. Das Siegerbüro des Wettbewerbs wurde beauftragt. Doch es hagelte Kritik.

Fürstenfeldbruck – Der Rahmenplan für das neue Quartier auf der Lände und bei der Aumühle kann erstellt werden. Der Planungs- und Bauausschuss (PBA) beauftragte nun das Siegerbüro des Architektenwettbewerbs mit der Arbeit. Kritik gab es aber am Verfahren.

Andreas Lohde (CSU) zeigte sich verwundert darüber, dass alles der Preisrichter-Jury überlassen wurde und die städtischen Gremien nicht früher eingebunden waren. „Das ist einiges an den Mandatsträgern vorbeigegangen“, sagte er. Man müsse dem PBA oder Stadtrat noch die Chance geben, Vorschläge einzubringen. „Ich bin von dem Prozedere nicht überzeugt.“ Auf Anfrage von Alexa Zierl (ÖDP) hieß es aus der Verwaltung, dass der Entwurf des Rahmenplans dem Bauausschuss vorgelegt wird. Auch würden darin die Änderungswünsche der Preisrichter-Jury berücksichtigt. Lohde betonte, er wolle einen Mix aus Gestaltung und Gegenfinanzierung für den Umzug des Bauhofs realisiert wissen.

Das Siegerbüro Jott Architekten aus Frankfurt wird nun den Rahmenplanentwurf erstellen, der dann den Kommunalpolitikern vorgelegt wird. Erste Schwerpunkte werden laut Verwaltung auf der Lände beim Schlachthof und bei der Aumühle beim dort geplanten Kreativquartier gesetzt werden, da diese als erstes angegangen werden sollen. In ein bis eineinhalb Jahren soll der Rahmenplan stehen.

Auch über die Brücke, die zu dem neuen Quartier Aumühle/Lände führt, wurde schon heiß diskutiert.

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