+
An den Hauptzufahrtstraßen sollen – wie beim Marktsonntag – Blumenkübel aufgestellt werden.

Am Freitag geht es los

Neues Sicherheitskonzept für Brucks Altstadtfest

  • schließen

Die Stadt Fürstenfeldbruck hat ihr Sicherheitskonzept für das Altstadtfest verbessert. Die Polizei ist aber noch nicht ganz zufrieden.

Fürstenfeldbruck – Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes werden heuer beim Altstadtfest, das am Freitag beginnt, den ganzen Tag vor Ort sein und nicht mehr wie zuletzt nur am Abend. An den Hauptzufahrtsstraßen werden vor dem Hintergrund der Gefahr eines Lkw-Anschlags wie etwa in Berlin Blumenkübel aus dem Eigentum der Stadt aufgestellt. Außerdem wird das Gelände, auf dem das Fest tobt, analog einem Stadtplan in Planquadrate aufgeteilt, wie eine Sprecherin der Stadt auf Tagblatt-Nachfrage berichtet. Auf Plakaten steht die Bezeichnung des jeweiligen Areals. Wenn nun jemand einen Notruf absetzt, kann er auf diese Weise („Ich bin im Block A3“, nur beispielsweise) relativ genau seinen aktuellen Standort mitteilen.

Anders als zuletzt beim Marktsonntag werden an den Hauptzugangsstraßen aber keine Lastwagen aufgestellt. Angesichts der Länge des Festes (drei Tage) sei dies nicht darstellbar, sagte die Sprecherin. Denn mit Lkw allein wäre es nicht getan. Es müsste immer auch jemand am Lastwagen stehen, um ihn gegebenenfalls etwa für den Rettungsdienst zur Seite fahren zu können.

Nicht eingeplant sei auch eine feste Brandwache direkt vor Ort, sagte die Sprecherin. Man werde beim Aufbau aber dafür Sorge tragen, dass die Feuerwehr binnen der vorgeschriebenen Zehn-Minuten-Frist vor Ort sein könne.

Für die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes seien im Moment noch keine klaren Aufgabenstellungen definiert – denkbar wäre beispielsweise ein permanenter Aufenthalt an den Hauptzugängen, was aber wohl den Personalaufwand erhöhen dürfte. Im Moment sei geplant, dass die Mitarbeiter über das Fest schlendern und eingreifen, wo nötig, so die Sprecherin der Stadt.

Bei der Polizei, die wie schon beim Volksfest auf Verbesserungen im Sicherheitskonzept drängte, räumt man ein, dass mit den neuen Maßnahmen leichte Fortschritte zu erkennen seien, wobei auch klar sei, dass man nie sofort alles umsetzen könne. Allerdings sieht ein Sprecher auf Nachfrage weiterhin insgesamt deutliches Nachbesserungs- und Verfeinerungspotential. Man könne und dürfe die Augen vor der Realitität einfach nicht verschließen, meinte der Sprecher. Sie sei eine andere als noch vor wenigen Jahren. (st)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

22-Jähriger kritisiert spuckende Buben - und wird gleich dreimal an einem Tag attackiert
Er hatte sich nur beschwert, dass sie im Bahnhof Gröbenzell auf den Boden spuckten: Daraufhin schlug eine Gruppe Jugendlicher auf einen 22-Jährigen ein und verfolgte ihn …
22-Jähriger kritisiert spuckende Buben - und wird gleich dreimal an einem Tag attackiert
Eltern besorgt über Kinderhaus-Pläne
Egenhofen wächst deutlich langsamer als seine Nachbargemeinden. Der Bürgermeister will deshalb auf den Neubau eines Kinderhauses verzichten. Bei den Eltern haben die …
Eltern besorgt über Kinderhaus-Pläne
So mildert man die Angst vor Hunden
Hundehasser, die Giftköder auslegen. Kampfhund Chico, der zwei Menschen tötete: Das sind Themen, die Schlagzeilen machen. Hundepsychologin Alexandra Hoffmann erklärt, …
So mildert man die Angst vor Hunden
Die gute Seele des Olchinger Pfarrbüros ist gegangen
 Ein bewegtes und langes Leben ist zu Ende gegangen: Die ehemalige Pfarrsekretärin Helene Sebald ist im Alter von 92 Jahren im Eichenauer Seniorenheim nach längerer …
Die gute Seele des Olchinger Pfarrbüros ist gegangen

Kommentare