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Thomas Lutzeier kandidiert für das OB-Amt.

Brucker Oberbürgermeister-Wahl

Lutzeier: Ja, ich will OB werden!

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Fürstenfeldbruck - Schlag 12 Uhr mittags hat der parteifreie Thomas Lutzeier am Sonntag seine Kandidatur für die Oberbürgermeister-Wahl im Mai offiziell gemacht.

Der 55-jährige Thomas Lutzeier ist nach dem amtierenden Bürgermeister Erich Raff (CSU) sowie Philipp Heimerl (SPD) und Georg Stockinger (FW) der dritte Bewerber für das Amt des erkrankten OB Klaus Pleil. Grüne und BBV wollen den Gröbenzeller Ex-Landtagsabgeordneten Martin Runge ins Rennen schicken.Lutzeiers Motiv zur Kandidatur: „Herz, Erfahrung und Perspektive, das bringe ich ein. Und deswegen bewerbe ich mich.“ Bruck brauche jetzt einen OB, der den Stadtrat moderiere, nach Lösungen und Kompromissen suche sowie Mehrheiten über alle Fraktionen hinweg finden könne. 

Die Große Kreisstadt sei jahrzehntelang die Nummer eins in der Region gewesen, mittlerweile aber gegenüber etlichen Nachbargemeinden deutlich zurückgefallen. Während das Gewerbe dort sichtbar boomt, „haben wir in unübersehbare Leerstände“. Und der Stadtrat zeige keinerlei Initiativen, um der Stagnation in der Innenstadt zu begegnen. Das schade nicht nur dem Einzelhandel, sondern gesamten Aufenthaltsqualität. Stillstand herrsche laut Lutzeier auch beim Verkehr: Obwohl klar sei, dass eine dritte Amperbrücke notwendig wäre, habe der Stadtrat Wege zur Lösung langfristig verbaut.

Viel mehr Entschlossenheit benötigen nach Lutzeiers Meinung auch die Planungen für den Fliegerhorst. Zwar habe Klaus Pleil während seiner Amtszeit wichtige Akzente gesetzt. Doch die seien seit seiner Erkrankung ebenso eingeschlafen wie vieles andere.

Mit einem Acht-Punkte-Programm hat Lutzeier seine Ziele formuliert: 1. Ausreichend Plätze in Schulen und Kindergärten, und zwar ohne Container; 2. Wiederaufnahme der Bemühungen zur Verlegung der B2; 3. Am nördlichen Viehmarktplatz Bau für einen Teil der Rathausverwaltung, darunter eine Tiefgarage; 4. Schaffung von neuem Wohnraum im Fliegerhorst; 5. Verbesserung der städtischen Einnahmen durch mehr Gewerbe; 6. Renovierung und Wiedereröffnung des Lichtspielhauses und Renovierung des Schlachthof zusammen mit Subkultur; 7. Eishalle; 8. Kontinuierliche Verbesserung der Straßenqualität.

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