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Handball 

Panther holen Punkt auf allerletzten Drücker

Was für ein Krimi! Die Drittliga-Handballer des TuS Fürstenfeldbruck haben ihren knapp 800 Zuschauern in der Wittelsbacherhalle zum Jahresabschluss alles andere als eine stade Zeit gegönnt. Erst in sprichwörtlich letzter Sekunde glichen sie gegen Neuhausen/Filder zum 25:25 aus.

Fürstenfeldbruck – Zähler gewonnen oder Zähler verloren? Diese Frage stellte sich so mancher in der Brucker Halle. Über weite Teile der Partie hatten die Brucker knapp geführt. Am Ende mussten sie froh sein, dass ihnen noch der Ausgleich gelang. Die Frage, ob er sich darüber freut, oder der vergebenen Führung hinterher trauert, beantwortete TuS-Coach Martin Wild diplomatisch: „Es ist ein gerechtes Ergebnis, ich kann mit dem Punkt leben.“

Dabei war der 25. Brucker Treffer gar nicht so gefallen, wie es geplant war. Neun Sekunden waren noch zu spielen, als Wild beim Stand von 24:25 eine Auszeit nahm. „Ich habe der Mannschaft mit auf den Weg gegeben, dass wir über Johannes Stumpf über die Mitte Druck machen sollen.“ Der Rückraumspieler war bis dahin Brucks Bester. Das hatten aber auch die Gäste aus Württemberg bemerkt und ließen Stumpf nicht den gewünschten Raum.

Deshalb landete der Ball stattdessen auf halbrechter Position bei Leindl. Die Uhr zeigte nur noch drei Sekunden. „Er musste den Wurf nehmen, auch wenn das so konkret nicht geplant war“, sagte Wild. Leindl stieg hoch und wuchtete den Ball mit Vehemenz in den Neuhausener Kasten – der Rest war nur noch Jubel.

Dabei hätten die Panther durchaus auch zwei Zähler mitnehmen können. Nachdem sie in der ersten Halbzeit noch eine 8:5-Führung verspielt hatten, nordete Wild seine Akteure während einer Auszeit nach dem 8:9-Rückstand wieder ein. In der Folge führten die Brucker zwar nur knapp aber beständig mit ein bis zwei Toren. Dass sie dabei nicht die starken Leistungen der vergangenen Wochen wiederholten, lag auch am extrem hektischen Spielverlauf.

Für den trugen die beiden Unparteiischen Dominik Schek und Marco Wittemann maßgeblich die Verantwortung. Das junge Gespann war sichtlich überfordert, fand keine klare Linie und leistete sich eine Flut von fragwürdigen Entscheidungen auf beiden Seiten. „Das hat den Charakter des Spiels stark beeinflusst, vieles war Stückwerk“, sagte Wild.

Da das Gespann seine Fehlpfiffe aber gleichmäßig auf beide Seiten verteilte, sei dies nicht spielentscheidend gewesen, wie der TuS-Coach betont. Stattdessen mussten sich die Panther selbst an die Nase fassen. Mit voreiligen Aktionen produzierten sie eine Reihe von Fehlwürfen, die die Gäste zehn Minuten vor Schluss zum 19:19-Ausgleich nutzten. Damit war die Partie wieder offen und die Bühne für den dramatischen Vorrunden-Abschluss bereitet.

TuS-Tore: Stumpf 6/4, Lex 5, Leindl 4, Meinzer 3, Prause 3, Ball 2, Maier 1, Engelmann 1.

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